FCZ und Luzern im Cup-Halbfinal

Mit Zürich und Luzern stehen die beiden ersten Cup-Halbfinalisten fest. Während der FCZ gegen Thun siegte, wies Luzern Challenge-League-Klub Aarau in die Schranken.

Nach der ersten Halbzeit hatte noch wenig auf einen Erfolg des FCZ hingedeutet. Die Gäste aus Zürich lagen nach einem Zufallstreffer durch Andreas Wittwer mit 0:1 in Rückstand.

Nach dem Pausentee drehte das Team von Sami Hyypiä aber mächtig auf. Franck Etoundi mit zwei Treffern (50./71.) und Anton Grgic (77.) drehten die Partie. Den Schlusspunkt setzte Philippe Koch, der mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung den 4:1-Endstand besorgte.

«  Wir können nun mit etwas besserer Laune in die Pause gehen. »

Sami Hyypiä

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Interview mit Sami Hyypiä

2:15 min, vom 12.12.2015

Gross war die Erleichterung nach dem Spiel bei FCZ-Coach Sami Hyypiä. Der Finne, der mit seiner Mannschaft in den letzten Monaten eine schwere Phase durchmachen musste, sagte schmunzelnd: «Wir können nun mit etwas besserer Laune in die Pause gehen.» Man müsse das Gefühl dieses Sieges nun geniessen, so Hyypiä. Unter seiner Ägide hat der FCZ seit Anfang September in der Liga nur zwei Partien gewinnen können, der Befreiungsschlag im Cup kommt zum richtigen Zeitpunkt.

Luzern dank Schneuwly

Der FC Luzern steht derweil zum dritten Mal seit 2011/12 im Cup-Halbfinal. Die Innerschweizer siegten beim Challenge-League-Schlusslicht Aarau trotz zweimaligem Rückstand 4:3.

«  Wir sind nicht hektisch geworden. Ich denke, das war das Rezept zum Erfolg. »

Marco Schneuwly

Die Entscheidung in diesem unterhaltsamen Cupspiel fiel eine gute Viertelstunde vor Schluss durch einen Luzerner Doppelschlag der beiden Goalgetter Dario Lezcano (76.) und Marco Schneuwly (79.). Letzterer hatte auch bereits das 1:1 erzielt.

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Interview mit Marco Schneuwly

1:01 min, vom 12.12.2015

«Für die Zuschauer war es ein perfekter Abend. Es gab viele Tore und es ging hin und her. Am Schluss hat zum Glück die richtige Mannschaft gewonnen», bilanzierte Schneuwly. Sein Team habe auch nach dem 1:2-Rückstand immer an den Sieg geglaubt. «Wir sind nicht hektisch geworden. Ich denke, das war das Rezept zum Erfolg», so der Goalgetter.

Aarau schlecht belohnt

Ganz anders die Gefühlslage beim Gegner. Mit der Niederlage wurden die Aarauer für eine aufopfernde Leistung nicht belohnt. Das 3:4 des ebenfalls zweifachen Torschützen Igor Nganga fiel erst in den letzten Sekunden. Danach pfiff der Schiedsrichter gar nicht mehr an. «Am Ende hat uns wohl etwas die Kraft gefehlt», gestand Daniele Romano, der in der 55. Minute mit einem wunderschönen Tor für die zwischenzeitliche 2:1-Führung Aaraus gesorgt hatte.

Sendebezug: Web-Only-Stream, sportlive, 12.12.2015, 18:00 Uhr