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Schweizer Cup Heimfinal im Letzigrund: Der FCZ folgt Lugano ins Cup-Endspiel

Der FC Zürich und der FC Lugano bestreiten am 29. Mai im Letzigrund den Cupfinal. Der FCZ setzte sich in Sion dank einer überzeugenden Leistung mit 3:0 durch. Lugano hatte 2 Stunden zuvor in Luzern 2:1 gesiegt.

Legende: Video «FCZ siegt im Wallis klar (Match-Zusammenfassung)» abspielen. Laufzeit 1:41 Minuten.
Vom 02.03.2016.

Sowohl der FC Zürich als auch der FC Lugano liegen in der Super-League-Tabelle einen mageren Punkt vor dem Abstiegsplatz. Die Relegation droht. Dennoch wird eines der beiden Teams in der nächsten Saison europäisch spielen. Diese Equipe nämlich, die am 29. Mai im 91. Schweizer Cupfinal als Sieger vom Platz geht.

Walliser Fans ziehen frühzeitig von dannen

2 Stunden nach dem FC Lugano zog auch der FCZ ins Endspiel im Letzigrund ein. Und die zuletzt arg gebeutelten Stadtzürcher taten dies in überzeugender Manier. Sie waren im Tourbillon nicht wieder zu erkennen und wiesen die Cup-Spezialisten aus Sion deutlich in die Schranken.

Als Sions Theofanis Gekas in der 74. Minute einen Foulpenalty über das Tor setzte, machte sich ein beachtlicher Teil der einheimischen Fans auf den verfrühten Heimweg. Ihre Equipe lag noch immer 0:3 im Hintertreffen. Die letzte Chance auf ein spätes Comeback war von der zuletzt so treffsicheren Neuverpflichtung leichtfertig vergeben worden.

Kerschakow und Buff die Matchwinner

Das Visier besser eingestellt hatte auf der Gegenseite ein anderer Neuer: Alexander Kerschakow war mit 2 Toren der Matchwinner. Der in der Winterpause verpflichtete Russe brachte den FCZ in der 10. Minute nach schönem Durchspiel mit Oliver Buff in Führung. Kurz vor der Pause doppelte Kerschakow in seinem 1. Cupspiel volley aus spitzem Winkel nach.

Haben sehr konzentriert gespielt.
Autor: Sami HyypiäFCZ-Trainer

In der 50. Minute machte der starke Buff mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern schliesslich alles klar. «Wir haben heute sehr konzentriert gespielt», freute sich FCZ-Trainer Sami Hyypiä. So wolle er seine Mannschaft auch in der Meisterschaft spielen sehen.

Tholot: «Zu viele Fehler gemacht»

Die Sittener enttäuschten gegen entfesselte Zürcher schwer. Sie müssen mindestens ein Jahr auf den 14. Erfolg im Schweizer Cup warten. «Wir haben schlicht zu viele Fehler gemacht», analysierte Trainer Didier Tholot. «Zürich hat uns dafür bestraft.»

Legende: Video «Sion - FCZ: Die Live-Highlights» abspielen. Laufzeit 2:30 Minuten.
Vom 02.03.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.3.16, 20:45 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Ausserhalb des Kantons Zürich wird es nur schwer verstanden, warum keine Fusionierung angestrebt wird, aber der ehemalige FCZ-Präsident Sven Hotz hat es richtig ausgedrückt: Der FCZ und GC sind zwei Traditionsvereine, deshalb würde eine Fusionierung von der Mehrheit der Mitglieder und Fans auf beiden Seiten nie durchkommen. Ausser den Spielen gegen den FC Basel kommen nur noch zum Derby wirklich viele Zuschauer ins Stadion, aber diesmal wird es beim Cupfinal gerammelt voll sein.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Der FC Sion war einfach gestern Abend nur schwach. Der FCZ von der ersten Minute die bessere Mannschaft. In der Liga sind es "nur" 7 Punkte (zur Zeit) bis nach Europa! Wer weiss wie die Tabelle nach 36 Runden aussehen wird. In diesen Gefilden ist ALLES möglich. Dem FCZ gibt der Cupfinal dahaom vielleicht Auftrieb. Den Luganesi möglicherweise auch.
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  • Kommentar von Roland Grünig, Basel
    Hoffen wir nur das sich der FCZ durch diesen Erfolg nicht blenden lässt. Es wartet noch viel Arbeit - in der Liga.
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