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Schweizer Cup Luzern wirft St. Gallen aus dem Cup

Der FC Luzern hat das Duell der Super-League-Klubs beim FC St. Gallen mit 3:2 gewonnen und steht damit im Cup-Viertelfinal. Fahndrich, Schneuwly und Thiesson schossen die Innerschweizer zum Sieg.

Legende: Video Der FC Luzern schaltet St. Gallen aus abspielen. Laufzeit 7:08 Minuten.
Aus sportaktuell vom 28.10.2015.

Nach Toren von Clemens Fahndrich (13.) und Marco Schneuwly (23.) schien die Partie vor 6000 Zuschauern in St. Gallen bereits entschieden. Doch eine Zeigerumdrehung später zog Steven Lang vor dem Luzerner Strafraum in die Mitte und nutzte den vorgefundenen Platz zu einem Weitschuss. Dieser flog unhaltbar in die weite rechte Ecke und brachte die Hoffnung der Ostschweizer zurück.

Die Abwehr des Heimteams war zu diesem Zeitpunkt bereits geschwächt worden. Bei Ersatz-Captain und Ex-FCL-Spieler Alain Wiss wog eine alte Verletzung zu schwer und der Abwehrchef musste bereits in der 11. Minuten ausgewechselt werden.

Luzern mit den besseren Tormöglichkeiten

In der 39. Minute erwischten die Innerschweizer mit einem schnellen Vorstoss über Thiessons die St. Galler Abwehr einmal mehr auf dem falschen Fuss. Der Linksverteidiger sprintete in den Strafraum und schob das Leder gekonnt in die weite Ecke und sorgte erneut für den Zweitoreabstand.

Nach dem Seitenwechsel blieben Chancen lange Mangelware. St. Gallen riss das Spieldiktat zwar mehrheitlich an sich, musste Offensivaktionen aber mehrheitlich den Luzernern zugestehen. Die Babbel-Truppe verpasste das entscheidende 4:1 gleich mehrfach. Kurz vor Ende (92.) konnte Cavusevic zwar noch einmal verkürzen, zu mehr reichte es dem Heimteam allerdings nicht mehr.

Revanche am Sonntag

Mit dem Cup-Aus findet für die Ostschweizer eine durchzogene Saison seine Fortsetzung. Eine Chance zur Revanche winkt den St. Gallern schon bald: Am Sonntag treffen die beiden Mannschaften im Rahmen der 14. Super-League-Runde an der gleichen Spielstätte erneut aufeinander.

Sendebezug: srf.ch/sport, WebOnly-Stream, 19:45, 28.10.2015

Web-Only-Hinweis

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Verfolgen Sie die restlichen 4 Achtelfinal-Partien des Schweizer Cups am Donnerstag ab 19:15 Uhr auf www.srf.ch/sport im Web-Only-Stream.

4 Kommentare

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  • Kommentar von F.Schmid, Luzern
    Und die Höhe ist noch, das Jantscher ebenfalls gelb gesehen hat. Also zusammengefasst: Jakob wird zweimal geschlagen, könnte zu Boden gehen entscheidet sich aber für die faire Variante und bleibt stehen. Der Gegner bekommt für seine zwei Schläge nur gelb, da sie ja nicht so hart waren (sonst wäre Jantscher gefallen) und er selber bekommt auch gelb (wahrscheinlich wegen Reklamieren oder so). Liebes SRF bitte thematisiert das in den Medien, damit solche Typen wie Jantscher Aufmerksamkeit bekommen.
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  • Kommentar von Marco Meyer, Dietikon
    War ja klar dass auch SRF nichts zu der miserablen Schiedsrichter vor allem der Leistung des Schiedsrichter Assisten sagt. Ich wundere mich echt nicht mehr warum keine Schweizer mehr an der WM usw. Pfeiffen. Ja ich bin St. Galler wir haben verloren sche*** drauf. Aber die Leistung war abartig. Hobby weit verfehlt. 9 von 10 Fehlensteide für Luzern gepfiffen. Ich hoffe einfach dass diese Leistung analysiert wird und dieser Typ nie mehr ein Spiel pfeiffen darf!!
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  • Kommentar von F.Schmid, Luzern
    Sehr sportlich von Jantscher, dass er nicht den sterbenden Schwan spielt nach 2(!) Schlägen von Salli. Das Problem ist, dass Salli aus genau dem Grund nicht Rot sieht. Hätte sich Jantscher vor Schmerz am Boden gewunden hätte es mit Sicherheit Rot gegeben und 3 Spielsperren wegen Tätlichkeit. Genau aus dem Grund gehen die Fussballer alle so schnell zu Boden. Die Schiedsrichter haben genau so Anteil dran! Aber wie gesagt: Chapeau Jakob. Bist ein super Typ. Mach genau so weiter
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    1. Antwort von Franz Göpfert, Wigoltingen
      Exakt. Und genau diese Inkonsequenz der Schiris macht mich wütend. Sie haben immer den Spielraum ein Vergehen zu ahnden. das ist Willkuer ! das verunsichert auch die Spieler. Es wird nicht konsequent der gleiche Massstab angesetzt.
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