Selbstbewusste Aarauer vor dem Cup-Duell

Am Sonntag werden die 3 ausstehenden Achtelfinals im Schweizer Cup nachgeholt. Das Schlagerspiel ist die Partie zwischen Aarau und dem FC St. Gallen.

Die Chancen stehen bei 50 Prozent.

Bildlegende: René Weiler: «Die Chancen stehen bei 50 Prozent.» EQ Images

Wenn der FC Aarau am Sonntag-Nachmittag den FC St. Gallen im Schweizer Cup empfängt, ist dies für ein Quintett eine besonders spezielle Angelegenheit. Die Spieler Jiri Koubsky, Juan Pablo Garat, Davide Callà und David Marazzi haben schon für den FCSG gespielt. FCA-Trainer René Weiler war bei den Ostschweizern früher Interims-Coach und Sportchef.

GC wartet auf den Sieger

Dementsprechend gross ist Weilers Vorfreude auf die Begegnung mit dem Tabellendritten aus der Super League: «Es wird viele Leute im Stadion haben - auch mit dem Wissen, dass der Sieger gegen GC spielen darf.» Die Cup-Viertelfinals werden am 27. Februar ausgetragen.

Cup als Standortbestimmung

Obschon die St. Galler favorisiert sind, geht der Challenge-League-Leader ohne Komplexe in die Partie. «Unsere Chancen stehen bei 50 Prozent», sagt Weiler selbstbewusst. Seinem Team komme entgegen, dass der Gegner in diesem Jahr ebenfalls noch keinen Ernstkampf bestritten habe. «Die Vorbereitung war so kurz wie nie. Für beide Mannschaften ist es eine Standortbestimmung.»

FCSG ist gewarnt

Während Weiler den Cup als Dessert für sein Team betrachtet, wird von den Ostschweizern der Einzug in die nächste Runde erwartet. Der Super-Ligist ist aber gewarnt: Im letzten Jahr scheiterte der FCSG als souveräner Leader der Challenge League im Viertelfinal auf fremden Terrain am schwächer eingestuften ChL-Konkurrenten Winterthur.

Auch bei St. Gallen hat es übrigens Akteure mit einer Vergangenheit beim Gegner: Mario Mutsch, Kristian Nushi und Co-Trainer Daniel Tarone trugen einst das Trikot des FCA.