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Schweizer Cup Thun zieht Kopf aus der Schlinge - auch GC, FCB und FCSG weiter

Der FC Thun ist in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups knapp einer Blamage entgangen. Die Berner Oberländer setzten sich dank zwei Last-Minute-Treffern mit 3:2 bei Promotion-League-Klub Breitenrain durch. Die anderen Super-League-Klubs bekundeten keine Probleme.

Adan Rebronja liess mit seinem 2:1-Führungstor in der 77. Minute Breitenrain von der Sensation träumen. Doch mit Toren von Alexander Gonzalez und Nelson Ferreira in der Nachspielzeit schafften die Gäste aus Thun noch in extremis die Wende.

Schon in der 57. Minute war der Unterklassige durch den kurz zuvor eingewechselten Kastriot Sheholli mittels Penalty in Führung gegangen. Thuns Gonzalez, der den Handspenalty verschuldet hatte, gelang in der 70. Minute der erstmalige Ausgleich.

Frühe Führung für Basel

Der FC Basel ging beim Zweitligisten CS Italien Genf nach einem missglückten Ausflug von Heim-Torhüter Guillaume Dewarrat bereits nach 7 Minuten durch Matias Delgado in Führung. Fortan hatten die Gäste, bei denen Verteidiger Walter Samuel und Mittelfeldspieler Ahmed Hamoudi zu ihren Pflichtspieldebüts kamen, die Partie im Griff und liefen nie Gefahr, noch ins Zittern zu geraten.

Breel Embolo (30.), Fabian Frei (53.) und Shkelzen Gashi in der Nachspielzeit erhöhten in der Folge das Skore zum 4:0 für das Team von Paulo Sousa.

Dabbur mit Doppelpack

Beim 2:0 Sieg der Grasshoppers bei Vedeggio Calcio (2. Liga) zeichnete sich Angreifer Munas Dabbur als Doppeltorschütze aus. Erst traf er nach einem Eckball von Daniel Pavlovic per Kopf (29.), kurz nach der Pause doppelte der Israeli nach. In der Folge erspielten sich die Zürcher noch zahlreiche hochkarätige Chancen gegen den Underdog aus dem Tessin, ein weiterer Torerfolg blieb ihnen aber verwehrt.

St. Gallen mit später Entscheidung

Ein später St. Galler Doppelschlag durch Marco Aratore und Albert Bunjaku in der 69. und 77. Minute machte im Badener Stadion Esp die letzten Hoffnungen auf einen Überraschungscoup des Underdogs zunichte.

Bereits in der 1. Halbzeit hatte Goran Karanovic die Ostschweizer in Führung gebracht (22.). In der Folge kontrollierten die Gäste das Geschehen über weite Strecken und sicherten sich dank dem 3:0-Sieg den Einzug in die 2. Cup-Runde.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 23.08.2014, 17:10 Uhr.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Severonius I., Zürich
    In den Videobeiträgen heissts: Basel und FCSG souverän, GC glanzlos und mit etwas Glück. Und ich dachte immer, als Journalist darf man seine persönlichen Vorlieben resp. persönliche Abneigungen nicht einbringen? Aber ich hatte ja vergessen, dass auf GC herumhacken ja seit Jahren der neue inoffizielle Nationalsport ist! Kritik ist jederzeit angebracht, dennoch verwechseln einige die Kritik mt der Beleidigung.
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Im Cup ists doch sowieso völlig egal wie man weiterkommt. Ob 10:0 oder 1:0. Am Ende zählt der Sieg. GC leistet hervorragende Jugendarbeit und tätigt auch auch oft guteTransfers von zuerst unbekannten Spielern, wovon natürlich auch der FCB profititert, keine Frage. Aber es ist schon komisch weshalb in der Wirtschaftsmetropole Zürich niemand bereit ist in einen der beiden Clubs wirklich zu investieren. Der Liga würde es gut tun.
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  • Kommentar von thun fan, frutiger
    @ thun fan thun ist sympatisch weil man mit den füssen auf dem boden steht. der grosse bruder aus bern hat ansprüche die er nie gerecht wird, darum ist YB nicht unbedingt vorreiter in der sympatieskala, punkt.
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  • Kommentar von ced mi, thun
    FC Thun bitte das nächste mal nicht so knapp und breitenrein kann stolz auf sich sein nicht traurig oder so sein ihr habt fon einem thun fan grösten respect verdient HOOOPP Thun
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