Aarau deklassiert Zürich

Der FC Aarau hat in der 12. Super-League-Runde den 4. Saisonsieg gefeiert. Der Aufsteiger setzte sich zuhause in einer turbulenten Partie mit 5:1 gegen den FC Zürich durch. Matchwinner war Davide Callà mit 2 Treffern.

Die entscheidende Szene auf dem Brügglifeld ereignete sich in der 18. Minute. David Da Costa konnte den allein auf ihn zustürmenden Davide Callà nur mit einem Foul stoppen. Der FCZ-Keeper sah für sein Vergehen die rote Karte. Callà liess dem eingewechselten Andres Malloth keine Chance und verwertete den Elfmeter sicher zum 1:0. Malloth kam in Abwesenheit der Zürcher Nummer 2 Yannick Brecher zu seinem Debüt.

Callà-Show gegen schwache Zürcher

In numerischer Überzahl riss Aarau das Spieldiktat endgültig an sich. Nachdem Remo Staubli in der 26. Minute noch an Malloth gescheitert war, machte es Callà 7 Minuten später besser. Der Mittelfeldspieler traf aus spitzem Winkel zum 2:0.

Zürich fand in einer teilweise gehässigen Partie - in der 42. Minute gerieten sich Sandro Burki und Yacine Chikhaoui in die Haare - nie richtig ins Spiel. Die einzige Möglichkeit in Halbzeit 1 besassen die Gäste nach einem Freistoss von Stjepan Kukuruzovic (39.).

Traumtor von Schultz

Mit der komfortablen Führung im Rücken spielte Aarau auch nach der Pause befreit auf. Auffälligster Akteur war Alain Schultz. Zweimal scheiterte der Mittelfeldspieler nur knapp, in der 60. Minute bezwang er Malloth aber mit einem herrlichen Distanzschuss. 10 Minuten später erhöhte Artur Ionita gar auf 4:0.

Aarau macht Boden gut

Den Schlusspunkt setzte Linus Hallenius. Nachdem Pedro Henrique für die Zürcher hatte verkürzen können, besiegelte der Aarauer Stürmer den deutlichen Erfolg des Aufsteigers. In der Tabelle liegt der FCA auf Platz 7 nur noch einen Punkt hinter dem dem FCZ.