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Super League Abgerechnet wird beim sieglosen FCL erst im Winter

Ein Viertel der Meisterschaft ist gespielt und der FC Luzern steht noch ohne Sieg da. Die Verantwortlichen stärken der sportlichen Führung um Sportchef Alex Frei und Trainer Carlos Bernegger den Rücken - zumindest bis zur Winterpause.

Legende: Video Interview mit Luzern-Präsident Stäger abspielen. Laufzeit 3:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.09.2014.

Nach dem 2:3 in Thun stellte sich ein nachdenklicher Rudolf Stäger, seit Anfang Jahr Präsident des FC Luzern, in der Sendung «sportaktuell» den Fragen um die Zukunft seiner wichtigsten Mitarbeiter. «Wir haben eine klare Zielsetzung: Möglichst grosse Kontinuität in der sportlichen Führung. Und Carlos Bernegger ist ein Bestandteil davon zusammen mit Alex Frei», sagte er bestimmt.

Stäger hält an sportlicher Führung fest

Im bekanntlich unruhigen FCL überrascht der scheinbar unerschütterliche Vertrauensbeweis Stägers. Der Umbruch sei noch voll im Gang, die Mannschaft noch nicht gefestigt, begründet er seine Haltung. «Wir sind immer nah dran, spielen offensiv. Die Mannschaft hat das Zeug dazu», ist der 57-Jährige überzeugt. Positiv stimmt ihn der Umstand, dass im 2. Saison-Viertel 5 Heimspiele anstehen.

«Wenn es ein Fazit zur sportlichen Leistung braucht, ist es richtig, wenn wir dieses bei Halbzeit ziehen», so Stäger. Will heissen: Erst in der Winterpause entscheidet sich, wie es mit Trainer Carlos Bernegger und Sportchef Alex Frei weitergeht. Der Frage nach den jüngsten Gerüchten um eine mögliche vorzeitige Vertragsverlängerung mit Bernegger weicht Stäger aus: «Wenn es so weit ist oder andere Schritte anstehen, wird der Klub kommunizieren.» Aus seinen Aussagen ist die Tendenz zu erkennen, dass Bernegger fest im Sattel sitzt.

Bernegger: «Es läuft nicht optimal»

Bernegger spürt gemäss eigener Aussage das Vertrauen der Klub-Führung. Das Schulterklopfen des Präsidenten oder des Sportchefs brauche er aber nicht jeden Tag. Er wisse, dass er Resultate liefern müsse. Bernegger will nicht aufgeben: «Es läuft momentan nicht optimal für uns, aber das müssen wir möglichst schnell wegstecken und ein Erfolgserlebnis anstreben, das uns wieder Selbstvertrauen gibt.»

Bernegger sagt: «Wir spielen keinen schlechten Fussball. Aber es ist klar, die Unsicherheit ist da und das nötige Wettkampfglück fehlt.» Tatsächlich war der FCL meistens auf Augenhöhe des Gegners. 5 Mal spielten die Innerschweizer 1:1, 3 Mal verlor man mit einem Tor Unterschied. Einzig gegen Basel (0:3) blieb man chancenlos. Bernegger sieht seine Aufgabe darin, alle Kräfte zu mobilisieren und den Spielern die nötige Sicherheit zu vermitteln.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 23.09.14 22:20 Uhr

Legende: Video Spielbericht Thun - Luzern abspielen. Laufzeit 7:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.09.2014.

5 Kommentare

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  • Kommentar von C.S, zug
    der fcl ist auf einem guten weg...man muss nicht nur immer die resultate anschauen. klar stimmen die resultate nicht, aber der fcl ist den gegner nicht unterlegen und das einzige was fehlt ist die effizienz. wenn die besser wird, stimmen aich die resultate...blick nach vorne und hopp fcl :D!!!
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Meiner Meinung nach, auch wenn es unglaubwürdig klingen mag, sollte der FCL den eingeschlagenen Weg unbeirrt weitergehen. Ja, die Resultate stimmen überhaupt nicht. Doch der FCL überzeugt TEILS spielerisch. Viele der 9 Spiele wurden unglücklich verloren und/oder nicht gewonnen. Defensiv werden die haarsträubenden "Böcke" gnadenlos und effizient von den jeweiligen Gegnern genutzt. Mir ist klar, es ist nicht alles Pech, doch auch ist NICHT ALLES FALSCH, was Trainer, Sportchef und Spieler machen!
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  • Kommentar von C. M., Luzern
    Was heisst denn hier "Im bekanntlich unruhigen FCL..."? Die einzigen, die hier Polemik verursachen und auf dreisteste Art und Weise versuchen Profit aus der ganzen Geschichte zu ziehen, sind die zu oft waghalsig recherchierenden Medien. Dass SRF jetzt auch auf diesen Zug aufspringen muss, halte ich für zu tiefst bedenklich und verwerflich. Mit Qualitätsjournaliamus hat das nichts zu tun.
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    1. Antwort von Livio Arfini, 6006 Luzern
      Die Ansicht von C.M. unterschätze ich vollumfänglich! Es ist wirklich sehr bedenklich, dass immer so unqualifiziert auf Polemik und Hetze gemacht wird. Es würde mich nicht wundern, wenn nach zwei drei Siegen die selben Journalisten auf Loblieder umschwenken würden! L. A.
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    2. Antwort von tom fcL, luzern
      der fc luzern wirds schon richten. wie immer. es gibt keine mannschaft in der schweiz welche mehr kult geniesst.
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