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Super League Abnützungskampf ohne Tore

YB und Sion kommen in der Rückrunde weiterhin nicht in die Gänge. Im Direktduell trennten sich die beiden Mannschaften in Bern torlos. Die Walliser konnten sich bei Keeper Andris Vanins für den Punktgewinn bedanken. Er parierte einen Elfmeter.

Die Chance auf den 5. Heimsieg in Folge kam für YB in der 57. Minute. Nach einem Rencontre zwischen dem Berner Christian Schneuwly und Sions Arnaud Bühler zeigte Schiedsrichter Sascha Amhof auf den Elfmeterpunkt. Alexander Farnerud übernahm die Verantwortung - und scheiterte an Keeper Andris Vanins.

Ereignisarme Partie

Die Szene war bezeichnend für die gesamte Partie: Es passte kaum je etwas zusammen. Viel Kampf und Taktik prägten das Spiel, Spielfluss war zu keinem Zeitpunkt erkennbar. Das 0:0 war die logische Folge davon.

Sion dürfte mit dem Remis besser leben können. Immerhin gelang nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge mit einem Torverhältnis von 1:8 wieder ein Punktgewinn. Die neue taktische Ausrichtung mit einer Dreier-Abwehrkette erwies sich als tauglich. Die Berner erspielten sich keine wirklich gute Torchance.

Heimserie von YB gerissen

Auf Seiten der Walliser war in offensiver Hinsicht auch nicht viel Erbauliches zu sehen. Immerhin prüfte der Winterneuzuzug Yannick N'Djeng YB-Torhüter Marco Wölfli 2 Mal mit Distanzschüssen (15. und 79.). Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der Kameruner zudem mit einem Abschluss das Berner Gehäuse nur knapp verpasst.

YB verbleibt nach der enttäuschenden Darbietung damit weiterhin 5 Punkte hinter dem viertklassierten Sion. Nach zuletzt 4 Heimsiegen ist das Unentschieden ein weiterer Rückschlag im Kampf um die Europacup-Plätze. Immerhin bleibt man seit 1996 zuhause gegen Sion in der Meisterschaft ungeschlagen - ein schwacher Trost.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Köbeli Werner, 3053 Münchenbuchsee
    Seit einem Jahr ist YB ohne Trainer. Rueda mag ein guter Balljunge sein aber für YB auf keinen Fall ein Trainer. Er stellt die Mannschaft falsch zusammen, wechselt falsch aus und von einem System scghon gar keine Rede. Die besten Spieler sitzen auf der Reservebank und wandern demnächst ab. Mit Rueda steigt YB ab. Sie brauchen jemanden der sie motivieren kann.
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    1. Antwort von Martin Meier, 3053 Münchenbuchsee
      Schön, dass es noch Fussballexperten gibt, die alles ganz genau wissen! Andermatt, Petkovic, Gross und jetzt Rueda. Ständig hatten die "Fans" etwas zu meckern. Welcher Trainer passt denn, Ihrer Meinung nach, zu YB?
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    2. Antwort von Fabio Del Bianco, 3053 Münchenbuchsee
      Martin Andermatt hätte ich damals nicht entlassen. Mit ihm hat YB schönen und erfolgreichen Fussball gespielt. Auch wenn... ich weiss... er die Mannschaft (Finalissima 2008) nicht gut eingestellt hat. Aber das ist Schnee von vorgestern... trotzdem Andermatt war meiner Meinung nach der Richtige!
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  • Kommentar von Hanspeter Fritschi, Allschwil
    Kommentator Sacha Rufer von SRF nach der ersten Halbzeit von YB-Sion: "0:0 zur Pause. Es hätte gerade so - auch umgekehrt heissen können!" (?)
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Hier hat nicht viel gepasst. Bei beiden Teams. Nati-Pause kommt gerade recht. Die einzigen welche sich ob dem Resultat freuen sind der FCSG und der FCZ. YB kann sich auf ein Ereignis freuen; den Beginn der neuen Saison 2013/14!! Ich hoffe für die Berner, mit einem neuen Trainer. Nicht weil Martin Rueda (wie schön war`s doch in Lausanne) nicht gut ist, sondern weil er KEIN Glück mit YB hat.
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