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Super League Basel hält GC mit Remis auf Distanz

Das Spitzenspiel der 31. Super-League-Runde hat keinen Sieger hervorgebracht. Leader Basel und Verfolger GC trennten sich im St. Jakob-Park 1:1. Damit haben die Zürcher weiterhin 4 Punkte Rückstand.

Der Spitzenkampf zwischen Basel und GC bot den 34'000 Zuschauern im St. Jakob-Park die erwartete Portion Unterhaltung. In einer animierten Partie erarbeiteten sich die Gäste aus Zürich in der 1. Halbzeit ein klares Chancenplus. Doch der FCB liess sich vom offensiven Beginn der Grasshoppers, die nur 3 Verteidiger auf dem Matchblatt stehen hatten, nicht aus dem Konzept bringen.

GC mit dem besseren Start

Nicht nur auf dem Papier machte das Team von Michael Skibbe seine Ambitionen deutlich. Die «Hoppers» starteten auch deutlich besser in die Partie, was nach 36 Minuten belohnt wurde. Nach einer Flanke von Daniel Pavlovic stand Shkelzen Gashi richtig und erzielte das 1:0. Noch 10 Minuten zuvor hatte er alleine vor FCB-Keeper Yann Sommer eine Grosschance ausgelassen.

Schon in der 3. Minute hatte Munas Dabbur nach einem Aussetzer von Fabian Frei das 1:0 nur knapp verpasst. Nach 6 Minuten reklamierten die Gäste Elfmeter, nachdem Frei Anatole Ngamukol an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt hatte. Schiedsrichter Alain Bieri entschied aber - wohl zu Recht - auf Freistoss.

Stocker mit dem Ausgleich

Doch die Freude der Zürcher war nur von kurzer Dauer: Noch vor dem Pausenpfiff schaffte Valentin Stocker mit der ersten richtig gefährlichen Basler Offensivaktion den Ausgleich. Matias Delgado lancierte den Mittelfeldspieler, der den Ball in der weiten Ecke unterbrachte. Nach der Pause kam Basel besser ins Spiel. Dem Siegtreffer nahe kamen in der Schlussphase Stocker und Davide Calla.

FCB weiterhin mit allen Vorteilen

Dank dem Unentschieden konnten die «Bebbi» ihren Vorsprung von 4 Punkten auf GC verwalten. Nach dem vierten 1:1-Remis zwischen den beiden Teams in Folge verpassten es die Zürcher, den Titelverteidiger im Meisterrennen noch einmal richtig unter Druck zu setzen.

Salatic: «Wir sind sehr enttäuscht»

«Es ist eine Vorentscheidung», musste GC-Coach Michael Skibbe anerkennen. Nach der verpassten Gelegenheit zeigten sich die Zürcher Akteure unzufrieden. «Wir waren dem Sieg ein bisschen näher und sind sehr enttäuscht, nicht 3 Punkte geholt zu haben», so GC-Captain Veroljub Salatic. Dagegen war Stocker zufrieden: «Mit diesem Untentschieden sind wir nicht unglücklich.»

49 Kommentare

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  • Kommentar von Hermann Dupasquier, Reinach
    Wieso wird die klare Tätlichkeit von Gashi (3 Ellenbogenschläge) 79:52 nach nicht auch nur annähernd im Bericht erwähnt. Klarer geht's ja nicht mehr ? Ich finde im Sinne von Fairness und Gleichbehandlung sollte man auch mal eine solche Szene erwähnen, von wegen FCB Bonus. FCB Spieler werden Aufgrund von TV Bildern Nachträglich gesperrt.
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  • Kommentar von Peter Morf, 8057 Zürich
    Die ewige Dominanz von Basel im Schweizer Fussball beginnt zu bröckeln. Glaub man kann sagen zur Freude aller ausser den Basler selbst.
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    1. Antwort von Andi, Luzern
      Ich hoffe nicht das der FCB in der Meisterschaft nächste Saison so Grotten schlecht spielt wie diese Saison, hoffe Sie können sich mit einem ex Basler wieder verstärken, Bsp: Kuzmanovic, Derdjok.... Rakitic ist wohl noch zu früh!!Wo ist eigentlich Caicedo??? Und Stocker überlegt es sich vielleicht auch noch ob er nicht lieber in Basel im Rampenlicht spielen will auch europäisch, als in der Bundesliga um Abstiegsplätze zu fighten!Klar ist: 1 Stürmer +1 Regisseur muss her, oder Delgado legt zu.
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    2. Antwort von Andi, Luzern
      Sorry Herr Morf was will FCZ und GC Europäisch schon ausrichten? Wenn sie Interesse am Schweizer Fussball haben, sollten sie noch lange hoffen der FCB bleibt Dominant! St Gallen und Thun haben wenigstens gewisse Achtungserfolge geleistet, was von GC nicht gesagt werden kann. Und Zürich wird wohl kaum europäisch von den Schiris suportiert wie in der Schweiz seit Jahren!
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    3. Antwort von Hopper, Zürich
      Andi selten so ein Stuss gelesen. GC hatte letzte Saison international andere Kaliber wie Thun oder St. Gallen. Gegen Lyon und Fiorentina hätte es auch der FCB ganz ganz schwer gehabt. GC hat in allen vier Partien sehr gut mitgehalten wenn nicht sogar phanweise besser als die Gegner gespielt. Leider fehlte im letzten Jahr jedoch noch die internationale Erfahrung. Ich bin mir sicher dass diese Erfahrung in diesem Jahr dem Grasshopper Club Zürich helfen wird und sie in die Gruppenphase vorstossen.
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    4. Antwort von Florian Hunziker, Lake louise Kanada
      Das habt ihr letztes und vor letztes und vor vor letztes jahr auch schon gesagt. Ich könnte jetzt noch ein paar mal so weiter machen aber wissen alle worauf das hinaus läuft oder Herr. Morf
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    5. Antwort von fifi, burgdorf
      @hopper Bürki sagte im Interview das GC in allen 4 spielen besser gespielt hat als Basel, aber es war immer 1:1... merkst du was? Was bringt es dir "besser" zu sein wenn du nicht gewinnen kannst?
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    6. Antwort von Hans Koller, Basel
      Ich muss sie enttäuschen. Selbst mit all dem Verletzungspech, den Ausfällen und der massiv stärkeren Belastung werden wir den 5. Titel in Folge einfahren. Dann wird nachgerüstet und die Konkurrenz kann uns weitere 5 Jahre aus der Ferne beobachten. Das isch Basel!
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  • Kommentar von Big FCZ Fan, ZH
    Hoffentlich gibt es nächstes Jahr mehr abwechslung in der Super League.. Dieses Jahr war schon nach 10 Spielen klar wer Meister wird und wer Absteigt:-(
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