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Super League Basel müht sich in Lausanne zum Sieg

Der FC Basel hat in der 11. Runde der Super League den 6. Saisonsieg einfahren können. Der amtierende Meister schlug Lausanne auswärts mit 2:1 und baute damit den Vorsprung an der Tabellenspitze auf 3 Punkte aus.

Legende: Video Zusammenfassung Lausanne - Basel («sportpanorama») abspielen. Laufzeit 3:50 Minuten.
Vom 06.10.2013.

Basel benötigte einen Weckruf der besonderen Art, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Erst nach dem Platzverweis von Angreifer Giovanni Sio, der sich gegen Lausanne-Captain Guillaume Katz kurz nach Beginn der 2. Halbzeit eine Tätlichkeit geleistet hatte, fand der FCB den Tritt.

Fortan agierte das Team von Murat Yakin, das ohne die angeschlagenen Leistungsträger Marco Streller, Marcelo Diaz und Fabian Schär angetreten war, konzentrierter, zielstrebiger und entschlossener. Als Folge davon erzielte Arlind Ajeti, der Schär in der FCB-Innenverteidigung ersetzte, nach einem Eckball von Matias Delgado per Kopf den Siegtreffer (60.) Für Ajeti war es der erste Super-League-Treffer. «Ich wusste nicht einmal wie jubeln», lachte der Matchwinner nach der Partie.

Khelifi bringt Lausanne in Führung

Basel hatte sich auf der Pontaise lange Zeit schwer getan. Zwar hatten die Gäste in der 4. Minute die erste Chance des Spiels, doch symptomatisch für das Offensivspiel der Basler in der 1. Halbzeit agierte Sio beim Abschluss zu wenig entschlossen und wurde von Lausanne-Verteidiger Adriano De Pierro noch entscheidend gestört.

Ganz anders die Lausanner: Der U21-Internationale Salim Khelifi liess sich nach einem missglückten Klärungsversuch von Ivan Ivanov nicht zweimal bitten und brachte das Heimteam nach einer Viertelstunde in Front. Matar Coly (22.) und Miha Mevlja (38.) hatten in der Folge gar noch die Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen.

Legende: Video Mohamed Salahs kurioser Ausgleichstreffer («sportlive») abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Vom 06.10.2013.

Kurioser Treffer zum Ausgleich

Sechs Minuten vor der Pause gelang dem FC Basel dann aus heiterem Himmel der Ausgleich. Mohamed Salah traf nach einer schönen Ballstafette mit einem Flachschuss aus gut 16 Metern via Pfosten und Hinterkopf von Lausanne-Keeper Kevin Fickentscher zum 1:1. «Das ist ein ganz bitterer Tag», meinte Pechvogel Fickentscher, «denn wir waren auf Augenhöhe mit Basel.»

Nach Ajetis Führungstreffer bemühte sich Lausanne zwar um den Ausgleich, richtig gefährlich wurde es indes vor dem Tor von Yann Sommer aber nicht mehr. Die Gäste hingegen fanden nun Räume zum Kontern vor, der eingewechselte Valentin Stocker und Salah (77./80.) verpassten aber die frühzeitige Entscheidung. So musste Basel bis zum Schluss um die 3 Punkte zittern.

Dank des Auswärtserfolgs weist der FCB nun 3 Punkte auf den ersten Verfolger GC auf. Die Zürcher kamen in Thun nur zu einem 1:1-Unentschieden. Lausanne bleibt mit 4 Punkten abgeschlagen am Tabellenende.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Wyss, zzt Korsika
    So wie sich da der "Wundertretter" aus Afrika mit Namen "Sio" auf dem Fussballfeld benimmt ist unterste Schublade. Wer mit Absicht dem Gegner auf den Rücken tritt, hat eigentlich auf dem Fussbaldfeld nichts zu suchen. Er müsste eigentlich die Sportart wechseln und zum Kickboxen übertreten. Aber da fehlt ihm dann wohl die nötige Substanz. Ich hoffe nur, dass die Verantwortlichen in Basel es nicht nur bei einer Busse oder einer Ermahnung belassen. Man nehme das Beispiel von FZ Zürich!
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    1. Antwort von Joe Schweizer, Basel
      @Wyss: Nanana. Wer will da so vorschnell Urteilen, bevor man nicht mal eine Stellungnahme von Sio gehört hat. Und wenn's wirklich absicht war: Er wird seine Strafe dafür kriegen. und dann ist gut. Mich kotzt es langsam an wenn irgendwelche Leute in solchen Fällen nicht immer überharte Strafen fordern. Er hat rot gesehen, wird sicher für ein paar Spiele gesperrt und muss sicher auch eine entsprechende Busse bezahlen. Und dass sollte dann auch reichen.
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