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Super League Basels Meisterserie: Hier einmalig, anderswo getoppt

7 Meistertitel in Folge: Basel dominiert die Schweizer Meisterschaft wie kein Team zuvor. Im innereuropäischen Vergleich gibt es aber noch Luft nach oben.

7 Mal Schweizer Meister in Folge. Die Dominanz, die der FCB seit Jahren an den Tag legt, ist in der Schweiz einmalig. Die Young Boys reihten von 1957 bis 1960 einst 4 Titel aneinander. Längere Serien gab es keine.

Im innereuropäischen Vergleich besitzt Basel aber noch Luft nach oben. Nicht weniger als 10 Teams haben in den letzten 50 Jahren längere Meister-Serien geschafft.

Die Bestmarke liegt bei 14

Spitzenreiter ist Skonto Riga. Die Equipe aus der lettischen Hauptstadt wurde von 1991 bis 2004 immer Meister. Das macht 14 Titel in Folge. Der FCB müsste also 7 weitere Triumphe feiern, um diesen Wert zu egalisieren. Ebenfalls bemerkenswert sind die 13 Meisterschaften, die Rosenborg von 1992 bis 2004 in Norwegen gewann.

Ein Quintett kommt auf 10 Titel in Folge. BATE Borissow aus Weissrussland und Dinamo Zagreb aus Kroatien haben dabei ihre Serien noch am Laufen. Beide Teams dominieren seit 2005/06. Für die Kroaten dürfte Titel Nummer 11 auch nur noch Formsache sein.

14 Titel

Skonto Riga (Lettland) von 1991 bis 2004

13 Titel

Rosenborg Trondheim (Norwegen) von 1992 bis 2004

10 Titel

BATE Borissow (Weissrussland) von 2006 bis 2015*
Dinamo Zagreb (Kroatien) von 2006 bis 2015*
FC Pjunik (Armenien) von 2001 bis 2010
Sheriff Tiraspol (Moldawien) von 2001 bis 2010
BFC Dynamo (DDR) von 1979 bis 1988
* = laufende Serien

9 Titel

Dynamo Kiew (Ukraine) von 1993 bis 2001
Glasgow Rangers (Schottland) von 1989 bis 1997
Celtic Glasgow (Schottland) von 1966 bis 1974

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Super League

3 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Zuber, St. Gallen
    Basel sollte sich mal hinterfragen, ob das noch Sinn macht in dieser Liga zu spielen. Man könnte es ähnlich machen wie Bayern: Einfach ein paar Millionen den anderen Clubs in der Liga verschenken, um so die Liga etwas ausgeglichener und spannender zu gestalten. Basel hat ja mehr als genug Geld.
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  • Kommentar von Sandro Aerni, Pratteln
    Möchte an dieser Stelle noch ganz herzlich YB zur Vizemeisterschaft gratulieren! Herr Bickel wollen Sie auf nächste Saison hin nicht Gökhan Inler verpflichten, der bringt es im Ausland schlichtweg nicht mehr!
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  • Kommentar von Reto Munteler, Zürich
    Vielleicht könnte man diese Statistik noch mit jenen von anderen Mannschaftssportarten wie z.B. Eishockey vergleichen. Da wäre bestimmt noch der ZSKA Moskau mit seinen 13 Titeln (1977 bis 1989) mit in den vorderen Rängen. Dabei würde auffallen, dass viele frühere Serienmeister aus Osteuropa stammen. Interessant, dass sich das freie marktwirtschaftliche System - angekurbelt durch die Champions League - ähnlich auswirkt wie das damals kommunistische.
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