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Super League Beim FCL brennt der Baum: Trainer Babbel attackiert sein Team

14 Punkte aus 13 Rückrundenspielen sorgen dafür, dass es in Luzern unruhig wird. Trainer Markus Babbel redet Klartext.

Markus Babbel.
Legende: Schaut kritisch in die Zukunft Markus Babbel. Keystone

Am Wochenende kassierte der FCL gegen Thun eine 1:3-Niederlage und war damit noch gut bedient. Mit der Pleite bestätigten die Innerschweizer ihre schwache Rückrunde: Von den letzten 11 Spielen wurden nur noch 2 siegreich bestritten.

So scheint Luzern in der Schlussphase der Saison den im Winter sichergeglaubten Europacup-Platz noch zu verspielen. Trotz 7 Punkten Vorsprung auf Rang 6 redete Trainer Markus Babbel nach der Pleite in Thun gegenüber der Luzerner Zeitung Klartext.

Die Mannschaft wirkt mental tot. Wir sind überhaupt keine Einheit.
Das ist die Luzerner Mentalität. Wenn es ein bisschen Unruhe rund um den Verein gibt, können die Spieler sich dahinter verstecken und haben eine Ausrede.
In der Mannschaft gibt es viele unzufriedene Spieler: Einige sind im Vertragspoker, und andere überschätzen sich selber deutlich.
Die Führungsspieler wären jetzt gefordert. Aber sie gehen weder mit Leistungen noch mit Worten voran.
An Europa dürfen wir gar nicht denken. Denn wir spielen im Moment wie ein Absteiger. Im Kopf stimmt es überhaupt nicht.
Das einzige Gute ist, dass wir nicht mehr absteigen können.

Ob Babbels Ansprache Früchte trägt oder nach hinten losgeht, wird man schon am nächsten Sonntag sehen. Dann geht es gegen YB (ab 15:50 Uhr live auf SRF zwei).

Legende: Video Durch 3:1 über Luzern: Thun entledigt sich der Abstiegssorgen abspielen. Laufzeit 05:37 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.05.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell vom 06.05.17, 22:00 Uhr.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Priska Häller (Priska)
    Babbel ist mitverantwortlich, dass Herr Puljic entlassen wurde. Das war ein Fehler. Den Schneuwlys darf man den Vertrag nicht verlängern. Für den FCL ist es ein zu grosses Risiko. Babbel ist verantwortlich dass das Team gut eingestellt ist. Wenn Babbel gehen möchte, so wäre es für den FCL kein Problem. Es gibt genügend fähige Schweizer Trainer die zum FCL möchten gehen. Es ist klar das er bei der suche eines Sportchefs nicht mithelfen durfte. Man kann seinen Vorgesetzen nicht selber auswählen.
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  • Kommentar von Felice Limacher (Felimas)
    Wäre ich Clubverantwortlicher bei den "Leuchten" wäre Babbel seinen Job per sofort los. Merkt er erst jetzt, dass es innerhalb der Mannschaft stinkt und so der Erfolg ausbleibt ? Ist er verantwortlich für die Einenheit der Manschaft oder wie diese mental aufritt? Ist die Mannschaft verantwortlich dafür, dass Führungsspieler ihren Part übernehmen ? Wer ist verantwortlich dafür wie die Mannschaft spielt ? Der Mann verstrickt sich in Ausreden und Reden ist seine Stärke. Machen wäre jedoch gefragt.
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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    's isch immer e so gsi.
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    1. Antwort von Sandro Margutti (Grotto)
      Ganz genau !!!! Seit 40 Jahren verfolge ich jetzt die Leuchten.. Immer wenn Sie mal nen guten Lauf haben, fragt man sich aber im gleichen Moment ,wie lange hält es diesmal an...... ich bin langsam Fan-Müde....... Es ust zum ko....!
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