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Super League Bernegger nicht mehr Luzern-Trainer

Der FC Luzern trennt sich per sofort von Trainer Carlos Bernegger. Unter dem Argentinier gelang den Innerschweizern in 11 Saisonspielen noch kein einziger Sieg. Wer die Nachfolge antritt, ist noch nicht bekannt.

11 Spiele, 0 Siege, 5 Punkte, Tabellenschlusslicht mit einem Rückstand von 4 Zählern auf das neuntplatzierte Vaduz: So liest sich die triste Bilanz von Luzerns Trainer Carlos Bernegger in dieser Spielzeit. Zudem scheiterte der FCL in der Qualifikation zur Europa League am schottischen Vertreter St. Johnstone.

Platz 4 in der Vorsaison

Nun hat die FCL-Vereinsführung reagiert und den 45-jährigen Argentinier per sofort von seinen Aufgaben entbunden. Vor einem Jahr hatte Bernegger die «Leuchten» noch auf Platz 4 und in die Cup-Halbfinals geführt. Er amtete seit Anfang April 2013 als Trainer des FC Luzern. Neben Bernegger muss auch Assistent Thomas Wyss seinen Posten räumen.

«In einer solchen Situation gibt es nur Verlierer. Aber wir werden gestärkt aus dieser Phase kommen», gab FCL-Verwaltungsratspräsident Ruedi Stäger zu Protokoll. Sportchef Alex Frei betonte, dass man diese Entscheidung im Interesse des Klubs habe treffen müssen. «Jetzt ist es unsere Aufgabe, die bestmögliche Lösung zu finden, damit die Mannschaft wieder aufstehen und gute Ergebnisse erzielen kann», so Frei.

Seoane übernimmt interimistisch

Wer die Nachfolge von Bernegger antritt, ist noch nicht bekannt. Interimistisch wird U21-Trainer Gerardo Seoane das Training leiten. Luzern bestreitet den nächsten Ernstkampf in knapp zwei Wochen zuhause gegen Aufsteiger Vaduz.

Die Suche nach einem Nachfolger für Bernegger haben bereits begonnen. «Wir führen seit Montagmorgen Gespräche mit den Kandidaten», sagte Frei. Überhasten wolle man jedoch nichts. «Wir haben uns keine Frist gesetzt. Seoane geniesst unser vollstes Vertrauen», so Frei weiter.

Sendebezug: Radio SRF 3, 06.10.14, 16:30 Uhr

Die letzten 10 Trainer des FC Luzern

ZeitspanneTrainer
April 2013 - Oktober 2014Carlos Bernegger
August 2012 - April 2013Ryszard Komornicki
Juli 2011 - August 2012Murat Yakin
Mai 2011 - Juni 2011Christian Brand
Oktober 2008 - Mai 2011Rolf Fringer
August 2008 - Oktober 2008Roberto Morinini
Juli 2006 - August 2008Ciriaco Sforza
November 2003 - Juni 2006René van Eck
Juli 2003 - Oktober 2003Urs Schönenberger
Juli 2002 - Juni 2003Hans-Peter Zaugg

20 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Tut mir leid für Carlos Bernegger. Seine "Schuld" war es meiner Meinung nach nicht. Es läuft einfach nicht beim FCL. Die Spieler, das Pech, die negative Spirale und auch "Bruder Zufall" sind dafür "verantwortlich" das es einfach nicht so geht wie es gehen soll. Trainerwechsel haben oftmals lediglich einen symbolischen Charakter, und dienen dem Zweck, der sogenannten Zeichensetzung.
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  • Kommentar von Lukas Löffler, Basel
    Die Entscheidung, Bernegger zu entlassen, war zwar nicht falsch, doch der Misserfolg hat mit der unerfahrenen Mannschaft zu tun. Erinnern wir uns an GC vor ein paar Jahren, das lange ein sehr junges Team ohne Leistungsträger hatte. Als man sich eine Zeit lang so durchgeschlagen hatte, wurde man dann richtig gut, beendete die Saisons 12 und 13 auf dem 2. Rang und holte zudem einen Cupsieg. Die von Frei vollzogene Verjüngung war zwar etwas krass, vielleicht rendiert sie sich jedoch eines Tages.
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  • Kommentar von Jim James, Zürich
    Der wahre Versager ist Frei, denn wenn es am Trainer lag, er hat Bernegger gelohnt geholt, und wenn nicht, dann hat er die Mannschaft zusammengestellt. Alex Frei hat es geschafft vom Ausnahmestürmer zum Durchschnittssportchef.
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    1. Antwort von maurice rouil, 8052 ZH
      da stimmt 100 %
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