Bozanic schiesst Luzern auf Rang 2

Der erste Verfolger von Tabellenführer YB heisst FC Luzern. Die Innerschweizer bezwangen den FC Sion zuhause 1:0. Den Siegtreffer erzielte der Australier Oliver Bozanic.

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Zusammenfassung Luzern - Sion («sportpanorama»)

5:09 min, vom 4.8.2013

Der FC Luzern entwickelt sich zur Heimmacht: Nach Lausanne und dem FC Zürich gab es auch für den FC Sion nichts zu holen in der Innerschweiz. Die Luzerner stossen dank dem dritten Sieg im dritten Heimspiel auf den 2. Rang der Tabelle vor. Unter Trainer Carlos Bernegger haben die Luzerner zuhause noch nie verloren.

Das Spiel gegen die Walliser kam einer Geduldsprobe gleich. Sion-Trainer Michel Decastel hatte seine Mannschaft ultradefensiv aufgestellt und die Luzerner blieben immer wieder an einer der beiden massiert stehenden Spielerketten der Sittener hängen.

Bozanics 5. Treffer

Bis zur 83. Minute, als Oliver Bozanic der entscheidende Treffer gelang. Der Australier behielt in einem Durcheinander die Übersicht und netzte eiskalt zu seinem 5. Saisontreffer ein. Nach dem Spiel sagte Bozanic: «Ich hatte Glück, der Ball landete genau vor meinem Fuss.»

Dennoch entsprach der Name des Torschützen einer gewissen Logik: Es war immer wieder der Australier, der die Luzerner Angriffe organisierte und der für mehrere gute Tormöglichkeiten verantwortlich zeichnete. Der neue Führende der Torschützenliste bilanzierte: «Wir haben Charakter gezeigt, hart gearbeitet und uns den Sieg verdient.»

Sion noch ohne Tor

Für den FC Sion wird es hingegen immer ungemütlicher. Es erstaunt nicht, dass die Sittener noch immer auf ihr erstes Saisontor warten. Gefahr entwickelte Sion höchstens durch Standardsituationen, so richtig gefährlich wurde es vor dem Luzerner Tor aber nie.

Die Walliser bleiben somit auf dem zweitletzten Platz der Tabelle, während sich die Luzerner nach drei Siegen in den ersten vier Spielen auf dem 2. Rang wiederfinden.

FCL holt Ägypter

Der FC Luzern verpflichtet den Stürmer Mahmoud Kahraba. Der FCL und der ägyptische Erstligist Enppi Club hätten sich geeinigt, sagte Luzerns Sportchef Alex Frei gegenüber SRF. Aufgrund der Unruhen in Ägypten verzögere sich allerdings die formelle Abwicklung des Transfers. Frei hofft, dass der 19-Jährige Mitte nächster Woche in Luzern eintrifft.