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Super League Braucht der FC Basel «eine Prise Humor»?

Mit Nati-Spieler Fabian Frei hat der FC Basel einen Königstransfer getätigt. Die Erwartungen an den Rückkehrer sind hoch. Der 29-Jährige zeigt sich beim Trainingsstart selbstbewusst – ohne grosse Töne zu spucken.

«Mein Herz war immer hier. Ich habe nie abgestritten, dass ich einmal nach Basel zurückkehren will. Dieser Wunsch war auch im Winter sehr gross», begründet Frei sein erneutes Engagement beim FC Basel, wo er als Junior spielte, 2007 in der Elite debütierte und bis 2015 insgesamt 255 Spiele absolvierte.

Was kann der 53-fache Bundesliga-Spieler dem zuletzt formstarken Serienmeister bringen? «Ich bin ein aufgestellter und positiver Typ und kann der Mannschaft eine Prise Humor bringen», so der Spielmacher.

Strellers Lob

Das bedeutet natürlich nicht, dass er das Team für verbissen hält. Vielmehr überlässt er die Lobeshymnen auf sein fussballerisches Können anderen, etwa Sportchef Marco Streller:

  • «Wir haben im Sommer mit dem Rücktritt von Matias Delgado eine Persönlichkeit verloren, die wir im Winter ersetzen wollten.»
  • «Fabian ist Nationalspieler und ein absoluter Teamplayer, der andere Spieler besser machen kann.»
  • «Er ist ein Spieler aus dem ‹eigenen Stall› und verkörpert deshalb unser Projekt perfekt.»
  • «Er ist im Leben angekommen und blickt über den Tellerrand hinaus. Das tut der Mannschaft gut.»

Selbst lässt sich Frei dann doch diese Aussage entlocken: «Ich bin bereit, mit dem Druck umzugehen und will mit guten Leistungen zeigen, dass die Lobeshymnen berechtigt sind.»

Frei spielte zweieinhalb Jahre beim FSV Mainz. Teils wegen Verletzungen lief es ihm nicht immer rund. Insgesamt kam er auf 62 Einsätze mit den Rheinhessen. Als grössten Erfolg bezeichnet er die Qualifikation für die Europa League in der Saison 2016/17.

Torpremiere im letzten Moment

Sein einziges Bundesliga-Tor erzielte er mit der allerletzten Aktion in seinem allerletzten Spiel: In der 93. Minute glich er in Bremen zum 2:2 aus. «Das hat noch selten jemand geschafft. Mit einem guten Gefühl abschliessen zu können, war für mich sehr schön.»

Sendebezug: SRF 4 News, 8.1.18, 17:10-Uhr-Bulletin

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