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Campos späte Erlösung Basel gewinnt nach Schlussspurt in St. Gallen

  • Der FC Basel gewinnt in St. Gallen mit 4:2.
  • Der Vize-Meister zeigt nach einer ausgeglichenen Partie ein starkes Finish.
  • Die St. Galler punkten auch im 2. Spiel unter Trainer Boro Kuzmanovic nicht.

In der 70. Minute war es endlich soweit: Samuele Campo kam zu seinem wohlverdienten (und am Ende entscheidenden) Tor. Nach einem Gewühl im Strafraum der St. Galler setzte sich der Basler Winter-Neuzugang durch und traf mit der Fussspitze zum 3:2.

Zuvor hatte der 22-Jährige bereits zwei Hochkaräter vergeben: In der 51. Minute traf er nur den Pfosten, eine Viertelstunde später verfehlte er das Tor alleinstehend aus 10 Metern.

Legende: Video Campo: «Ich habe einige Chancen vergeben ...» abspielen. Laufzeit 0:58 Minuten.
Aus sportlive vom 06.05.2018.

Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Albian Ajeti. Nach einer mässigen Abwehr von FCSG-Goalie Dejan Stojanovic war der Stürmer zur Stelle und markierte das 4:2.

St. Gallen verpasst höhere Führung

In einer lange ausgeglichenen Partie waren die Gastgeber bereits früh in Führung gegangen: In der 8. Minute zog der zum Rechtsverteidiger umfunktionierte Tranquillo Barnetta zur Mitte und lancierte mustergültig Roman Buess. Dieser überwand Basel-Goalie Tomas Vaclik problemlos.

In der Folge hätten die St. Galler nach Patzern von Basel gar noch erhöhen können:

  • 19. Minute: Ein Blackout von Fabian Frei verhilft Yannis Tafer zu einer Grosschance, dieser trifft aber das Tor nicht. Neben ihm wäre Toko Nzuzi völlig freigestanden.
  • 27. Minute: Wieder ein schludriger Ballverlust, diesmal von Raoul Petretta. Buess versucht, Marco Aratore zu lancieren, sein Pass ist allerdings um Zentimeter zu steil.

In der Folge kamen die Gäste besser auf und auch zu ersten Chancen. Erst zwei Minuten vor der Pause war der Vize-Meister dann erfolgreich: Nach einem Abpraller bei Stojanovic spitzelte Mohamed Elyounoussi den Ball von der Grund- Richtung Torlinie, wo Luca Zuffi ihn dann über die Linie drückte.

Sigurjonsson trifft spektakulär

In der 2. Halbzeit waren die Basler dann auch besser aus der Garderobe gekommen – und belohnten sich in der 57. Minute. Campo grub an der Eckfahne einen Ball aus und spielte einen von St. Galler Seite zu wenig betreuten Elyounoussi an. Dieser verwandelte zum 2:1.

Postwendend kamen die Ostschweizer zum Ausgleich: Runar Sigurjonsson fasste sich ein Herz und traf mit einem strammen Schuss aus 25 Metern.

Legende: Video Sigurjonssons Knaller gegen Basel abspielen. Laufzeit 0:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.05.2018.

Mit der 4. Niederlage in Serie muss St. Gallen den FC Luzern im Kampf um den 3. Platz auf 4 Punkte davonziehen lassen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.05.18, 16:00 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Clemens Marti (Clemens_4)
    Der FCB hat genau gleich amgefangen wie YB und erst durch erfolge mit Herz und Einsatz wurde man finanziell belohnt. Der Fcb ist kein Club, dem das Geld praktisch angeworfen wir sieht man auch an den Transfers sehr selten werden teure Spieler aus dem Ausland gekauft. Oft wir auf Jugend...(Campo,Manzambi...).
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  • Kommentar von V. Böhm (vbo)
    Tja, kommt halt nicht aufs Aussehen an im Fussball, Herr Hüppi und Herr Suter.
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  • Kommentar von Roman Lutz (Romi)
    Zuerst Gratulation dem FCSG zu einem spannenden und mitreissenden Spiel. Leider wurden die St.Gallen nicht belohnt für das aufopfernde Kämpfen. Denn sie hätten zur Pause gut und gerne eigentlich 2 bis 3:1 führen können oder sogar müssen. Denn es hat sich einfach mehr gezeigt, wo die Basler Schwächen liegen. Nämlich in der Devensive. Leider hatte auch SR San nicht die Entschlossenheit und den Mut Serey Die in der 80.Min. die Ampelkarte zu zeigen. Nichts desto trotz, Hopp FCSG!
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Ein tolles Spiel, ein toll kämpfendes St. Gallen und ein FC Basel der über die gesamte Partie gesehen eine Klasse besser war. San hat beim Foul von Serey Die, aus meiner Sicht, Fingerspitzengefühl bewiesen. Die zweite Gelbe wäre etwas zu hart gewesen. Und nun René Weiler zum FC St. Gallen. Dem traue ich zu, die Ostschweizer dauerhaft als Spitzenclub zu positionieren. Hopp FCZ!
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