Zum Inhalt springen

Super League Challandes übernimmt bei YB bis Saisonende

Bernard Challandes übernimmt bei den Young Boys das Traineramt bis Ende Saison. Der 61-jährige Neuenburger wird das Training mit der Mannschaft am Mittwoch aufnehmen. Er soll YB doch noch in die Europa League führen.

Bernard Challandes will die Berner in die Europa League führen.
Legende: Übernimmt bei YB Bernard Challandes will die Berner in die Europa League führen. EQ Images

Nach der 0:2-Heim-Niederlage gegen Schlusslicht Servette zogen die YB-Verantwortlichen am Sonntag die Notbremse und stellten Martin Rueda frei. Nun haben die Berner bereits eine Nachfolge-Lösung präsentiert: Bernard Challandes trainiert den Klub, der seit 4 Spielen auf einen Torerfolg wartet, bis zum Saisonende. Assistent wird der bisherige U21-Coach Joël Magnin.

Europacup als Hauptziel

«YB ist eine gute Adresse für mich», sagte Challandes im Interview mit Radio SRF. «Die Spieler müssen wieder überzeugt sein von ihren Fähigkeiten.» Er sei bekannt für seine Leidenschaft und sein Feuer, weiss Challandes, und das sei das, was er dieser Mannschaft vermitteln wolle. Sportchef Fredy Bickel fordert von Challandes, dass er die Berner in den letzten 10 Spielen dieser Saison noch auf einen Europa-League-Platz führt. Der Rückstand auf Rang 4 (Sion) beträgt momentan 8 Punkte.

Für Challandes bedeutet das Engagement bei YB auch eine Rückkehr: Bereits von 1994 bis 1995 war er in der Hauptstadt tätig. Seine erfolgreichste Zeit erlebte der Trainer beim FC Zürich, den er im Jahr 2009 als Nachfolger von Lucien Favre zum Meistertitel führte. Zuletzt amtete er bei Sion, Xamax und Thun.

Einstand ausgerechnet gegen Thun

Seinen Einstand an der Seitenlinie gibt der Mann aus Le Locle am Sonntag nun ausgerechnet beim FC Thun, seinem letzten Arbeitgeber. «Es geht jetzt zunächst einmal darum, dieses Spiel zu gewinnen», blickte Challandes schon nach vorne. «Viel Zeit bleibt nicht. Aber es werden sich sicher einige Dinge ändern, da ich meine eigenen Ideen einbringen will.» Ob der 61-Jährige über den Sommer hinaus Trainer der Young Boys bleibt, sei noch offen, so Bickel: «Wir konzentrieren uns nun voll und ganz darauf, die Saison erfolgreich zu beenden.»

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von YB forever, Bern-Wankdorf
    Und hier noch ein kleiner, vielleicht bekannter Gratistipp an YB: Zuerst Strategien entwickeln (sportlich, finanziell, personell, etc.). Entlang der Strategien einzelne Jahresziele und längerfristige Ziele definieren. Für die Zielerreichung sind Prozesse (fix) und Projekte (flexibel) und Kontrollmechanismen aufzuzeigen. Erst dann sind die Strukturen festzulegen, mit klaren Aufgaben, Befugnissen und Verantwortungen. Und das Ganze sollte transparent und nachvollziebar werden. Viel Glück!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von YB forever, Bern-Wankdorf
    Man kann von Trainer Challandes halten, was man will. Man hat sich für ihn entschieden - hoffentlich ein wohlüberlegter Schritt. Er braucht jetzt uneingeschränktes Vertrauen und Rückhalt von allen! Selbst wenn er kurzfristig die Ziele nicht mehr erreichen sollte, verdienen er und Fredy Bickel eine langfristige Chance, um endlich die richtigen Strategien zu entwickeln, realistische Ziele zu setzen und jene Personalpolitik zu betreiben, die eines selbsternannten Spitzenklubs würdig ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von hug, wilen
    unglaublich die machen einen fehler nach dem anderen. erst geben sie ihre guten spieler ab, und nun holen sie auch noch einen solchen trainer.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Igor Schneider, Basel
      Mal ganz ehrlich. Es spielt momentan keine Rolle, wer bei YB an der Seitenlinie steht, die bekommen so oder so nichts auf die Reihe. Ob da jetzt Jupp Heynckes, Bernard Challandes oder Max Mustermann vom FC Hinterlauchigen Trainer ist, YB schafft es auf jeden Fall es zu verhunzen. Da stimmt es an allen Ecken und Enden nicht bei den Bernern. Da fehlt doch einfach - so scheint es mir - die Gewinnermentalität und der letzte Siegeswille.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von tinu S., Nürensdorf
      Basler werdet nicht übermütig. YB hat immernoch Farnerud, Zarate, Constanzo, Spycher , Nuzzolo und die neuen werden hoffentlich auch gegen Euch treffen...i
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Remo Nydegger, zürich
      @Tinu S. Wieso man sich als YB Fan ständig angegriffen fühlen muss ist mir ein Rätsel. Der Kommentar von Herrn Schneider war weder übermütig noch beleidigend (es geht hier auch nicht um den FCB). Das Problem von YB ist nicht der Trainer, sondern die permanente Selbstüberschätzung und die fehlenden Strukturen (fehlender Nachwuchs, schlechte Transferkommission, leidenschaftsloser Präsident, miserable Kommunikation usw.) Scheinbar sieht das mittlerweile jeder - ausser die Berner selbst.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen