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Super League Constantin verkauft seinen Platz im Tourbillon

Christian Constantin dürfte am Sonntag bei Sions Heimspiel gegen St. Gallen nicht im Stadion sein. Der gesperrte Präsident des FC Sion hat seinen Platz verkauft.

Christian Constantin.
Legende: Dürfte nicht im Stadion sein Christian Constantin. Keystone

In einem Communiqué teilte der FC Sion mit, dass Präsident Christian Constantin seinen Platz für das Heimspiel vom Sonntag gegen St. Gallen für 2000 Franken an den jurassischen CVP-Politiker Pierre Kohler verkauft habe. Das Geld wird für einen guten Zweck eingesetzt.

Constantin wurde unter der Woche wegen seines tätlichen Angriffs auf TV-Experte Rolf Fringer von der Swiss Football League für 14 Monate aus sämtlichen Stadien verbannt. Es wurde darüber spekuliert, dass sich der Sion-Patron über das Verbot hinwegsetzt. Constantin hatte das Urteil als nicht zulässig bezeichnet und mit «Krieg» gedroht.

Pierre Kohler war von 2009 bis 2015 Stadtpräsident von Delémont. Der Tausendsassa aus dem Jura wurde in der Politik verschiedentlich als Enfant terrible bezeichnet.

Legende: Video Die Liga greift gegen Constantin hart durch abspielen. Laufzeit 2:15 Minuten.
Aus sportaktuell vom 12.10.2017.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Claudio Bilgeri (alma63)
    Das Geld wird für einen guten Zweck eingesetzt! Für eine Therapie?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Das ist Constantin, wie er ist und lebt! Ich schlage vor, dass der Erlös aus dem verkauften Stadionplatz an den Jurassischen Regierungsrat Kohler (2'000.- Fr) der Walliser Multimillionär für einige Stunden Sprachstunden für "Deutsch" für sich selber einsetzen sollte! Als Bewohner in einem zweisprachigen Kanton, gehören Kenntnisse beider Sprachen zu den selbstverständlichsten Grundwerten!
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    1. Antwort von Reto Camenisch (Horatio)
      Als Bewohner eines zweisprachigen Kantons haben sie sicher Kenntnisse beider Sprachen....
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Auch wenn Ihr persönlicher "Spruch" mit dem Thema nichts zu tun hat, darf ich Ihnen die Frage als "Nicht Multimillionär und wichtiger Sportpräsident!" als gewöhnlicher Büezer (und heutiger Rentner) mit JA beantworten! Uebrigens, wer solche Leute indirekt noch in "Schutz nimmt" und keine sachlichen Argumente vertreten und schreiben kann, greift zu solchen persönlichen und themenfremden Anfeindungen!
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Wenn er seine Dauerkarte verkauft hat... ja dann wird er wohl dem Tourbillon fernbleiben. Darauf wird er öffentlich NICHTS sagen. Aus seiner Sicht wäre eine öffentliche Stellungsnahme ein Gesichtsverlust. Doch letztlich muss(te) er sich, trotz seinem grossen Geschrei, dem Urteil beugen. Gut so, damit hätte sich die Sache erledigt.
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