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Super League Dank Schlussfurioso: Luzern siegt beim FCZ

Der FC Luzern hat zum 5. Mal in Folge im Letzigrund gewonnen: Die Innerschweizer setzten sich beim FCZ mit 5:2 durch. Nach einem mauen Beginn überschlugen sich in der 2. Halbzeit die Ereignisse.

Legende: Video Zusammenfassung Zürich-Luzern abspielen. Laufzeit 6:42 Minuten.
Aus sportaktuell vom 22.08.2015.

Für den FCZ bleibt derzeit zuhause gegen Luzern nichts zu holen. Die Limmatstädter kassierten in der 6. SL-Runde die 5. Heimpleite in Serie gegen die Innerschweizer. Das 2:5 war aus Sicht des FCZ aber alles andere als zwingend. Den Unterschied machten die ungenügende Chancenauswertung der Zürcher und zwei Szenen im FCZ-Strafraum.

Auf einen Kracher von Christian Schneuwly zum 1:0 (50.) folgte zunächst ein offensives Feuerwerk des FCZ. Doch Oliver Buff und Franck Etoundi vergaben gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten. 7 Minuten später machte es Jakob Jantscher auf der Gegenseite besser. Der Österreicher versenkte einen Nachschuss hinter Yanick Brecher zum 1:1.

Kukelis fahrlässiges Handspiel

Eine Viertelstunde später kippte das Momentum dann endgültig auf die Seite der Gäste. Nach einem Corner wehrte Burim Kukeli in Goalie-Manier ab und wurde für sein regelwidriges Handspiel vom Platz geschickt. Den fälligen Elfmeter verwertete Dario Lezcano zum 2:1.

Legende: Video Zibung: «Auswärts schiessen wir die Tore» abspielen. Laufzeit 1:47 Minuten.
Aus sportaktuell vom 22.08.2015.

Luzerner Schlussfurioso dank Lezcano

Die Hoffnungen der Zürcher nach Armando Sadikus 2:2-Ausgleich in der 84. Minute erstickten die Luzerner im Keime. Lezcano brachte seine Farben mittels Foulpenalty 2 Zeigerumdrehungen später wieder in Front und läutete eine turbulente Schlussphase ein. Hekuran Kryeziu und Lezcano mit dem 3. Treffer des Abends sorgten für das letztlich klare Verdikt.

Dank dem 2. Saisonsieg verbessert sich das Team von Markus Babbel in der Tabelle zumindest vorübergehend auf den 4. Rang. Dagegen muss sich der FCZ, dessen neuer Trainer Sami Hyypiä sein Amt erst am 31. August antritt, mit Rang 8 begnügen.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 22.8.15, 21:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Reini Styger, Berg TG
    Der zweite Penalty war nie einer, aber Schiedsrichter dürfen wie Spieler auch Fehler machen. Weit störender ist aber die permanente Inkompetenz der Reporter vom Schweizer Fernsehen, der dem Referee wie schon gegen Minsk noch Recht gab. Die mangelhafte Chancenauswertung, die Verletztenliste und die schlechte Personalpolitik (Elvedi, Rodriguez und Oberlin weg, Kecojevic, Chermiti, Sadiku und Kukeli noch hier) das andere. Es ist zu hoffen, Hyppiä aufräumt und wie Favre Zeit erhält.
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  • Kommentar von Guido Berger, Zürich
    Wir vergeben drei Hunderprotzentige, jeder zweite Pass im Mittelfeld ist ein Fehlpass, wir erzeugen aus zehn Cornern keine Gefahr, sind nicht in der Lage, eine einzige Flanke zu verhindern, stehen hinten immer weit weg vom Mann, provozieren zwei topdumme Penalties und geben uns nach dem 2:3 komplett auf. Und dann darf ich im Stadion vom Trainer hören, man könne der Mannschaft keinen Vorwurf machen.
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  • Kommentar von Marco Kohler, Baden
    Ich finde, es war ein emotionales und für den FCL ein glückliches Spiel. Ich denke, dass man den zweiten Penalty geben kann, aber es wäre auch akzeptierbar, wenn der Schiedrichter weiterspielen liess. Ich verstehe nur eins nicht: Wieso lässt Babbel Clemens Fandrich in jedem Spiel spielen, obwohl er während dem Match nie auffällt? Hyka hingegen sollte mehr spielen, denn er bringt seine Leistung. Weiter so FCL! Hopp Lozärn!!
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