Der FCZ stoppt den Luzerner Höhenflug

Der FC Zürich hat den FC Luzern im heimischen Letzigrund mit 4:1 besiegt und damit den 4. Platz gefestigt. Marco Schönbächler stellte die Weichen mit dem 2:1 endgültig auf Sieg.

Schönbächler traf in der 66. Minute zur 2:1-Führung, die bis in die Endphase Bestand haben sollte. Der offensive Mittelfeldspieler erfreut sich derzeit einer hervorragenden Form und symbolisiert den Zürcher Aufschwung in diesem Frühjahr.

Zu Beginn deutete allerdings wenig auf einen Sieg des Heimteams hin. Der FC Luzern kam nach einer Viertelstunde immer besser ins Spiel und besass einige Möglichkeiten, das Skore zu eröffnen. Es war aber der FCZ, der kurz vor dem Pausenpfiff in Führung ging. Schönbächler lancierte Josip Drmic, der wiederum für Mario Gavranovic auflegen konnte. Dieser netzte via Knie und Pfosten zum 1:0 ein.

FCZ schlägt schnell zurück

Nach rund einer Stunde holte Luzern Versäumtes nach. Sally Sarr konnte für die Gäste nach einer Einzelleistung ausgleichen. Es war das erste Saisontor des Verteidigers.

Da Schönbächler aber nur 8 Minuten später das 2:1 erzielte und Drmic sowie Yassine Chikhaoui in der Schlussphase gar noch auf 4:1 erhöhten, blieb der FCL zum ersten Mal unter dem neuen Trainer Carlos Bernegger ohne Punkte. Zuvor hatten die Luzerner in 6 Spielen 4 Mal gewonnen und 2 Mal unentschieden gespielt.