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Der Trainerwechsel beim FCZ Ludovic Magnin – der neue Lucien Favre?

Am Mittwoch hat sich FCZ-Präsident Ancillo Canepa zur Entlassung von Trainer Uli Forte geäussert. Nachfolger Ludovic Magnin erklärte seine Philosophie.

Ancillo Canepa an der Medienkonferenz über...

  • den Grund für den Trainerwechsel:
    «Wir haben letzten Montag an der VR-Sitzung eine Stagnation im technischen und taktischen Bereich festgestellt. Wir sind zum Schluss gekommen, dass die Mannschaft einen neuen Impuls braucht [...] Wir wollen den Cupfinal und die Gruppenphase in der Europa League erreichen. [...] Es ist für uns wichtig, dass die jungen Spieler zum Einsatz kommen.»
  • den Zeitpunkt der Entlassung:
    «Das kann keine Überraschung sein. Es ist genau der richtige Zeitpunkt. Wir könnten diese Medienkonferenz hypothetisch in zehn Tagen abhalten. Dann würden Sie vielleicht sagen, der Trainerwechsel komme zu spät.»

Das sagt Ludovic Magnin...

  • zu seiner Philosophie: «Ich will, dass die ganze Schweiz künftig so spielen will wie der FCZ. Ancillo und Heliane Canepa haben im Heerenschürli gesehen, wie die U21 Fussball spielt. Das kann auch die erste Mannschaft. [...] Thomas Bickel (Sportchef, die Red.) ist eine wichtige Person in diesem Prozess. Wir sehen den Fussball sehr ähnlich.»
  • zu seinem Plan: «Der erste Schritt sind die ersten drei Spiele mit den beiden Derbys. Es gilt, die Defensive zu stabilisieren. Der erste Pass muss flach kommen, wir wollen von hinten heraus Fussball spielen. [...] Es ist ein grosses Geschenk, ein Team auf dem 3. Platz zu übernehmen. Denn die Spieler sind weder am Boden noch verunsichert. Uli Forte hat gute Arbeit geleistet.»
  • über Lucien Favre: «Ich habe nach meinen Eltern Lucien Favre, meinen zweiten Vater, angerufen.»

Sportchef Thomas Bickel über...

  • die Trennung von Forte: «Der Grund ist nicht sportlicher Natur. Wir wollen in eine andere Richtung gehen. [...] Das ist auch eine Art persönliche Niederlage. Denn als Sportchef will man den Trainer begleiten.»

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 20.02.18, 17:30 Uhr

24 Kommentare

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  • Kommentar von Livio Keller (Liefere statt lafere)
    Liebe Mitkommentierende Ja jetzt da Canepa etwas getan hat ist es wieder mal Zeit für die Internethelden ihr Fussballwissen, das sie sich bei Blick angeeignet haben am FCZ auszulassen. Hätte Canepa nichts getan wären hier die selben Grossmäuler tätig und würden behaupten dass Canepa zu spät reagiert hat. Bitte sparen sie sich ihre lächerlichen Kommentare und warten sie die Ergebnisse ab. Und für die Derbys kann man nur sagen, dass kein Team Vorteile hat. GC ist auch ein Scherbenhaufen.
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    1. Antwort von Marcel Gonzalez (Marcel Gonzalez)
      “Schau me mal” ist sicher auch eine gute Strategie; und nacher ist man immer schlauer. Fact ist, dass ein guter Trainer mit guter Arbeit abgesägt wird, weil ein paar Herren Lust auf etwas anderes haben. Eine Entwicklung im Fußball allgemein, die mich als Fussballfan angurkt, und nicht weil’s im Blick steht..
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    2. Antwort von Dani Aeppli (Dani Aeppli)
      Ich bin kein Blickleser und habe mein Fussballwissen über die letzten 30 Jahren im Stadion, als Schiedsrichter, Spieler, Spiko-Präsident... angeeignet. Fakt aus meiner Sicht ist, Herr Canepa bringt Geld, hat aber Null Ahnung. Dass Forte ein Team taktisch nicht weiter bringen kann, war von Anfang an klar. Ob FCSG, GC, YB oder jetzt der FCZ - alle spielten unter Forte gleich. Uli ist ein guter Motivator und das wars. Während der gesamten Amtszeit hat der Präsident endlich mal was Gutes getan.
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    3. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      @Gonzalez: Aus meiner Sicht hat die Vereinsführung des FCZ das Richtige getan. Uli Forte musste den Club retten. Das hat er getan. Nun braucht es den konsequenten Einbezug von jungen u21 Spielern und - wie es Ludo gesagt hat - ein variables Spielsystem. Mit Forte war der FCZ zunehmend berechenbar geworden. Dazu wollte Forte neue Spieler und legte sich mit Bickel an. Will der FCZ Erfolg, kann er dies nur als Ausbildungsclub erreichen. Das braucht Geduld. Ich hoffe Canepa hat Geduld.
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  • Kommentar von Benjamin Brandenberg (Brandi)
    Ich bin kein Fussballexperte. Aber es scheint mir, dass dieser Sport von überheblichen Präsidenten und Verwaltungsräten geführt wird. Wenn ein Trainer eine solche Entwicklung mit einer Mannschaft hinkriegt wie Uli Forte, dann besteht einfach kein Handlungsbedarf, sondern man sollte stolz auf den Trainer sein (ob er sympathisch ist oder nicht). Es muss einen anderen Grund geben (eventuell hat Uli Forte der Frau Canepa die letzte Zigarette weggeraucht?).
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    1. Antwort von Dani Aeppli (Dani Aeppli)
      Welche Entwicklung?
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Dass der FCZ taktisch nicht ganz optimal spielt war für viele sichtbar. Meine Frage ist, ob dies an Uli Forte lag - oder am Team, das die Ideen von Forte nicht umsetzen konnte.? Ich weiss es nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass etwas ganz anderes Ursache war für den Trainerwechsel. Nur habe ich keine Ahnung was?
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    1. Antwort von Dani Aeppli (Dani Aeppli)
      Uli Forte hatte nie wirklich Erfolg - also lieft es an ihm
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