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Die Gewinner der SL-Saison Von Abgeklärten, Erlösern und Siegesbringern

Die Super-League-Saison 2017/18 ist zu Ende. Wir haben die grössten Gewinner zusammengesucht.

Die 5 Gewinner der SL-Saison

  • Die Young Boys, Meister nach 32 Jahren

Nach 32 Jahren Titel-Flaute erlöste das Berner Team um Coach Adi Hütter eine ganze Stadt. Seriensieger FC Basel konnte praktisch über die gesamte Saison hinweg auf Distanz gehalten werden, am Ende wurde der Meistertitel souverän 4 Runden vor Schluss eingefahren.

Speziell herauszuheben aus dem starken Kollektiv sind unter anderem der nimmermüde Goalie Marco Wölfli in seinem zweiten Frühling, aber auch Meistertrainer Hütter und Sportchef Christoph Spycher, die eine ewige Zweitplatz- in eine Sieger-Truppe geformt haben.

  • Die Klubführung des FC Thun

Trotz schwierigen Phasen, trotz zwischenzeitlichem Abrutschen auf Platz 10: Die Thuner sind ihren Prinzipien stets treu geblieben und haben am unerfahrenen Marc Schneider als Trainer festgehalten. Trotz kleinem Budget schafft es der Klub um Sportchef Andres Gerber immer wieder, eine Super-League-taugliche Truppe zusammenzustellen.

Besonders bemerkenswert: Die Berner Oberländer setzen fast ausschliesslich nur auf Schweizer Kräfte: Nuno da Silva (Portugal) ist der einzige Spieler ohne Schweizer Pass, der es hin und wieder in die Startaufstellung geschafft hat.

  • Luzern-Trainer Gerardo Seoane

Im Winter hat der gebürtige Luzerner den FCL auf dem 9. Tabellenplatz übernommen und dank einer Traum-Rückrunde auf den 3. Schlussrang gecoacht. Gleich nach Amtsantritt blieb Luzern unter Seoane 8 Spiele lang ungeschlagen, insgesamt gewann er mit den Innerschweizern 10 von 16 Partien (bei je 3 Unentschieden und Niederlagen).

Als ehemaliger Junior kennt er den Klub und setzt gerne selber auf die Jugend – was eigentlich auch seit Jahren der Klub-Philosophie entspricht. Unter Seoane hat diese jetzt so richtig gefruchtet.

  • Thun-Flügel Marvin Spielmann

Explosiv, schnell, trickreich, beidfüssig, kaltblütig vor dem Tor: Die positiven Adjektive gehen einem bei Spielmanns Profilbeschrieb beinahe aus. Wurde ihm früher noch mangelnde Motivation nachgesagt, hat der Youngster in dieser Saison so richtig aufgetrumpft.

Mit 12 Toren war er Topskorer des FC Thun. Seine Traumtore und seine polyvalente Einsetzbarkeit haben ihm das Interesse von diversen ausländischen Klubs eingebracht.

  • Torschützenkönig Albian Ajeti

Mit 17 Toren holte sich der 21-jährige Stürmer die Torjägerkrone in der Super League. Während der Saison wurde er sozusagen zwei Mal «befördert». Erst wechselte er von St. Gallen zurück zum FC Basel, und am Ende der Saison wurde er auch noch ins provisorische WM-Kader der Schweiz berufen.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 19.05.2018, 18:45 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Sebastian Meyer (Sebastian Meyer)
    YB musste mit ihren Ansprüchen irgendwann Meister werden, was auf sehr eindrückliche Art gelang. Ich habe trotzdem für die Klubführung FC Thun gestimmt, da dieser Verein ein Zeichen setzt, dass man mit kontiniuität und Vertrauen in die eigenen Leute aus der Region weit kommt. Es ist einfach ein Wahnsinn, dass von 10 Clubs 7 den Trainer wechseln und die restlichen 3 aus den zwei Erstplatzierten und dem FC Thun bestehen. Vielleicht denken die anderen Clubs mal darüber nach.
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  • Kommentar von Luca Benelli (Luca Matteo Benelli)
    Maurizio Jacobacci hätte es auch verdient, in dieser Liste aufgeführt zu sein: Er hat ein Team übernommen, welches in einer absolut aussichtslosen Lage und in einem desaströsen Zustand gewesen ist, dieser zusammengewürfelte Haufen zu einer homogenen Gruppe geeint und schlussendlich mittels einer leidenschaftlichen und spektakulären Spielweise noch auf Platz 6 geführt; und dies trotz eines äusserst chaotischen Vereinsumfelds.
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  • Kommentar von pius winiger (süsse maus)
    Die Konferenz der kantonalen Justiz- & Polizeidirektoren (KKJPD) sollte mehr Druck bezüglich Hooligans auf die Klubs, SBB & Bewilligungsbehörden aufbauen. Es herrscht ein unhaltbarer Zustand, was diese Chaoten betrifft! Immer noch werden keine Kombi-Tickets eingeführt, obschon das Bundesgericht diese Massnahme als zulässig betrachtet. Wer einen Beitrag in einem kultivierten Fansektor leisten will, dem ist es auch nicht zuviel, ein Kombi-Ticket zu kaufen. Der nächst Cupfinal kommt...YB-FCZ...
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