Zum Inhalt springen

Die Verlierer der SL-Saison Von Chaoten, Intriganten und Schlagzeilen-Leadern

Die Super-League-Saison 2017/18 ist zu Ende. Wir haben die grössten Verlierer zusammengesucht.

Die 5 Verlierer der SL-Saison

  • Lausanne-Sport, der Absteiger

Trotz einiger spielerisch starker Transfers im Sommer sind die Romands abgestiegen. Die schwerreichen Investoren haben sich verzockt. Am Ende war kein Kampfgeist mehr zu erkennen: Von den letzten 8 Partien gingen 7 verloren.

Zudem wurde der Abstieg unter äusserst unrühmlichen Umständen besiegelt: Einige Lausanne-Chaoten stürmten im Spiel gegen Thun den Platz und sorgten für einen Spielabbruch. Kein schöner (vorerst) letzter Super-League-Auftritt der Lausanner.

  • Sion Präsident Christian Constantin

Ohrfeigen-Affäre, Trainer-Chaos, Transferwahnsinn: «CC» hat diese Saison besonders oft für negative Schlagzeilen gesorgt. Ein erster Tiefpunkt kam schon früh in der Saison, als Constantin in seiner bekannten Manier fast die gesamte im Cup-Final unterlegene Mannschaft auswechselte.

In der Folge verprügelte er Rolf Fringer, entliess seinen Trainer Paolo Tramezzani und musste einer sportlichen Talfahrt hilflos zusehen. Der Abstieg konnte am Ende nur knapp verhindert werden.

  • Grasshoppers, der taumelnde Rekordmeister

Mit der Einstellung von Trainer Murat Yakin im September schien eigentlich die Wende zu kommen: Es gelang der Sprung vom 9. auf den 3. Tabellenrang. Doch die Klubführung und der Trainer brachten das Schiff fast zum Kentern.

Intrigen, Machtspiele, Ungereimtheiten: Die Hoppers prägten wochenlang die (Negativ)-Schlagzeilen, am Ende kam es auch zum Zerwürfnis mit dem lange hochgelobten Yakin und das stolze GC musste im Abstiegskampf gar bis fast am Schluss zittern.

  • Lugano-Goalie David Da Costa

«Er ist nicht in Form, er ist unsicher. Da Costa muss degradiert werden.» So äusserte sich Lugano-Präsident Angelo Renzetti Anfang März im Blick über den 32-Jährigen. Da Costa hatte gegen St. Gallen und YB gerade merhfach gepatzt.

Die nächsten Spiele sass er auf der Tribüne, dann war mit einer Schulterverletzung das Saison-Ende Tatsache. Seine Zukunft ist derzeit noch ungewiss.

  • Fabio Celestini, entlassener Lausanne-Trainer

Vom hochgelobten Trainer zur Entlassung in wenigen Wochen – der ehemalige Schweizer Internationale und Spanien-Legionär konnte den Niedergang von Lausanne nicht stoppen. Nun ist er bei YB als Trainer im Gespräch. Mit seiner modernen Vorstellung vom Fussball dürfte Celestini gute Perspektiven für die Zukunft haben.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 19.05.2018, 18:45 Uhr

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.