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Super League Dosé: «Stehen vor riesiger Aufgabe»

Nach dem überraschenden Wechsel von GC-Trainer Uli Forte zu den Young Boys ist die Gemütslage in den beiden Lagern diametral verschieden. Während auf GC-Präsident André Dosé die nächste grosse Aufgabe wartet, ist in Bern die Freude über den Coup gross.

«Für mich ist es ebenso überraschend wie für Sie, dass wir jetzt wegen diesem Thema hier sitzen», eröffnete GC-Präsident André Dosé die kurzfristig anberaumte Pressekonferenz, an der über den Abgang von Trainer Uli Forte informiert wurde. Dosé äusserte Verständnis für die Entscheidung des 39-Jährigen: «Ich kann es nachvollziehen. So funktioniert der Fussball», sagte Dosé lapidar.

Trotz dieser Gefasstheit konnte der GC-Präsident eine gewisse Erschöpfung nicht verbergen. Er habe das letzte Spiel gegen Lausanne geniessen und ein wenig feiern wollen. «Jetzt haben wir wieder eine riesige Aufgabe vor uns. Wir sind gefordert.»

Bickel: «Forte stellt Team in Vordergrund»

Ganz anders präsentiert sich die Lage bei den Young Boys, die mit Forte ihren Wunschkandidaten in die Hauptstadt locken konnten. Fredy Bickel zeigte einerseits Verständnis für die Enttäuschung bei GC. Doch der YB-Sportchef, der mit seinem neuen Trainer schon lange Kontakt pflegte, machte auch keinen Hehl daraus, dass die Zürcher mit der Ausstiegsklausel beim Transfer mitgeholfen hätten.

Nachfolger bei GC offen

Für den gebürtigen Italiener sprach laut Bickel die Tatsache, dass er auf und neben dem Platz stets das Team in den Vordergrund stelle. «Forte war wegen seinem Biss, seinem Willen und seiner Lebensfreude auf der Wunschliste.» Während die Berner ab Sonntag ihren Wunschtrainer an der Seitenlinie haben, geht bei GC die Suche los. Beim Vizemeister will man sich zu möglichen Nachfolgern nicht äussern.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Roesti, Thun
    Na, was sollen wir denn da in Thun sagen. Wir verlieren laufend die besten Trainer und Spieler. Könnte Euch zahlreiche Bespiele nennen. So auch den Ngamukol an GC diese Saison. Nehme nicht an, dass der nur wegen dem Dialekt nach Zürich gewechselt ist :-)
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  • Kommentar von peter schlapbach, hagacherweg 21b
    Was soll das,sportlich ein Witz.Schade geht's nur ums Geld.Ein ergeiziger Trainer reicht nicht.Torhüter Bürki währe der bessere Transfer gewesen.
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  • Kommentar von Thomas Schaer, Zürich
    Liebes SRF, ist Uli Forte nun gebürtiger Italiener oder in Brüttisellen ZH geboren. Beides kann ja wohl kaum zutreffen.
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    1. Antwort von M.S., Bern
      ....es geht doch nicht darum, ob er Italiener oder Brüttiseller ist!! Sein Vertrag bei GC ist kürzlich verlängert worden und YB bzw. die potentiellen Geldgeber haben ihn nun geholt! Nun noch den "Salatic" holen und das Gefühl vom Meister werden ist da! ¨Halleluja YB", keine Grösse gezeigt........nun der FC Basel macht's ja vor! Hoffentlich landest Du (YB) nach Abgang der Investoren nicht in der Challenge-Ligue!....Viel Spass beim weiteren Einkauf........
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