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Super League Erfolg beim Cupsieger – der FCB marschiert wieder

Nach einem kurzen Zwischentief markiert der FCB wieder den Chef auf dem Platz und gewinnt gegen Sion mit 2:0. Damit revanchierte sich der Meister bereits zum 2. Mal für die Schmach im Cup-Final.

Legende: Video Janko schiesst Basel zum Sieg bei Sion abspielen. Laufzeit 5:16 Minuten.
Aus sportpanorama vom 18.10.2015.

Die Hoffnung der Sittener erlitt nach 5 Minuten einen Dämpfer. Von Luca Zuffi in Abschlussposition gebracht, markierte Marc Janko mit einem satten Schuss das 1:0 für Basel. Es war dies das bereits 8. Saisontor des Knipsers und eine gelungene Kombination des schweizerisch-österreichischen Nationalduos.

Vor exakt 133 Tagen kamen die Walliser im St. Jakob-Park beim 3:0 zum Coup im Cupfinal. In der Super League dagegen hatten sie dem Schweizer Primus am 1. Mai 2011 die letzte Niederlage zufügen können. Nun lagen sie also erneut in Rücklage.

Ich stehe vor der aufregendsten Woche meiner Trainer-Karriere.
Autor: Didier TholotVor dem Match

Das Team von Didier Tholot liess sich davon nicht entmutigen. Obwohl es dem Gast immer mal wieder zu viel Platz gewährte, setzte es eigene Akzente. Beim Pfostenschuss von Edimilson Fernandes (13.) und Moussa Konatés zögerlichem Abschluss (16.) liess der FC Sion aber glänzende Chancen zum Ausgleich aus.

Legende: Video Bjarnason «versiebt» Grosschance abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.10.2015.

Janko setzt noch einen drauf

Die Platzherren wirkten nach der Pause weiterhin bemüht, lieferten dem Favoriten einen offenen Schlagabtausch, konnten ihn aber nicht entscheidend bedrängen. Stattdessen durfte sich der Isländer Birkir Bjarnason in der 82. Minute den Luxus leisten, den Ball aus 2 Metern über das Tor zu hämmern. Die verpasste Entscheidung lieferte erneut Janko in der Schlussminute mit dem 2:0 nach.

2. SL-Einsatz für Akanji: Janko reicht die Lorbeeren weiter

Basel mit Schwung, Sion mit Sorgen

Nach nur 4 Zählern aus den letzten 3 Partien scheint der FCB in diesem Warm-up der beiden Europa-League-Teilnehmer wieder Fahrt aufgenommen zu haben. Der Spitzenreiter wahrt sein 7-Punkte-Polster auf GC.

Für die Sittener dagegen dürften vor dem Gastspiel am Donnerstag in Bordeaux ungemütliche Tage anbrechen. Dabei hatte Coach Tholot vorgängig angekündigt: «Ich stehe vor der aufregendsten Woche meiner Trainer-Karriere.» Zwar ist sein Team im internationalen Wettbewerb ungeschlagen, aus den letzten 4 Meisterschaftsspielen brachte es aber einzig ein Remis zustande – die Differenz zu Basel beträgt 16 Punkte.

Sendebezug: Radio SRF 3, Live-Einschaltungen, 18.10.2015, ab 14:00 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Laurent Jäggi, Zürich
    Ich schicke voraus, dass ich den Match in voller Länge auf Teleclub gesehen habe. Was für eine Berichterstattung von SRF? B. Thurnheer behauptet einfach mal so, dass die beiden Trainer "aus dem Vollen schöpfen können" und "beide Teams treten in Bestbesetzung an" - das stimmt einfach nicht! Beim FCB fehlen folgende Stammspieler: Daniel Hoegh (IV), Behrang Safari + Adama Traoré (LV), Taulant Xhaka (DM) sowie Zdravko Kuzmanovic = 5 fehlende Stammspieler von 11! Dem sage ich nicht Bestbesetzung!
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  • Kommentar von Christian Nauer, Zürich
    "Warum wird der FC Basel immer so gelobt? Warum wird immer nur positives über den FC Basel berichtet" Nun Herr Zengaffingen; Ich persönlich vermute, es könnte am Erfolg des Clubs liegen.
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    1. Antwort von Zengaffinen Pascal, 3940 Steg
      Lieber Herr Nauer Wissen Sie warum?? Weil sich niemand getraut etwas gegen den FC Basel zu sagen! Und mein Nachname lautet: ZENGAFFINEN' Danke
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    2. Antwort von Christian Nauer, Zürich
      Entschuldigen Sie Herr "Zengaffinen". - Dies war keine Absicht. Mir erschließt sich aber beim besten Willen nicht was genau Sie da anzusprechen versuchen.
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    3. Antwort von Robin Vetsch, Zürich
      Herr Nauer, wie würden Sie sich fühlen, wenn man in einem Kommentarbereich Ihren Nachnamen falsch ausschreiben würde?! Schämen Sie sich!! Wer Heutzutage denkt, man getraue sich nicht, über den zurzeit stäksten Verein des Landes kritisch zu berichten, scheint etwas mit den "öffentlichen Medien" wohl nicht ganz verstanden zu haben...
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    4. Antwort von Christian Nauer, Zürich
      Guten Abend Herr Vetsch. Zengaffinen ist nun mal nicht so einfach zu schreiben und für den kleinen Tippfehler habe ich mich bei Herrn Zengaffinen bereits entschuldigt. Herr Vetsch, wissen Sie worauf uns Herr Zengaffinen denn aufmerksam machen möchte?
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  • Kommentar von Bebbi, Basel
    Eine Frage hätte ich da noch, wieso werden die Fouls an Thomas Vaclik nicht gezeigt? Das war ein unfaires Verhalten des Sitteners. Nicht gerade rot geben aber eine klare gelbe Karte. Das man dem FC Basel nichts gönnen mag haben jetzt auch die letzten Schweizer begriffen jedoch muss man als Reporter auch ein bisschen neutraler das Geschehene Beurteilen. Ein bisschen mehr von den Spielen zeigen und nicht nur die Tore und ein paar Chancen. Mehr wie bei der ARD oder beim ZDF, die Zeit hat man doch.
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