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Zusammenfassung Lugano - Basel
Aus Sport-Clip vom 01.07.2020.
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Erster Heimsieg seit 2000 Lugano versetzt Basel einen weiteren Dämpfer

Es war bislang noch nicht die Saison des Alexander Gerndt gewesen. Zwei Törchen in 19 Partien, dazu mehrere Verletzungsphasen – so die dürftige Bilanz des Lugano-Angreifers. Doch mit dem Beruf des Stürmers ist es wie mit dem Fahrradfahren: Wer es kann, verlernt es nie wieder.

Xhaka muss verletzt raus

So war es ebenjener Gerndt, der in der 73. Minute das Skore eröffnete. Taulant Xhaka kochte er am Flügel eiskalt ab und liess auch Basel-Keeper Jonas Omlin keine Chance. Xhaka musste nach dem Zweikampf verletzt vom Feld. Gerndt seinerseits erzielte so auch seinen 3. Saisontreffer gegen ein Team aus der oberen Tabellenregion. Zuvor hatte er beim 2:1-Sieg gegen YB sowie beim 1:1 gegen Servette eingenetzt.

Gestohlen war die Führung keineswegs. Miroslav Covilo hätte den Gastgeber in der 70. Minute in Front bringen müssen. Sein Kopfball aus 3 Metern ging indes über das Basler Gehäuse.

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Gerndt und Holender treffen für Lugano
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Mit der Führung im Rücken und grösseren Freiräumen doppelte Filip Holender (79.) umgehend nach. Eine Flanke von Numa Lavanchy verwertete der Ungar zum 2:0. Bei Basel standen zu diesem Zeitpunkt nur 10 Spieler auf dem Feld. Trainer Marcel Koller hatte zu spät auf die Verletzung von Xhaka, der sich draussen pflegen liess, reagiert.

Cabrals Treffer für die Galerie

Und die Basler? Reagierten auf die schlechtestmögliche Weise: Gegenseitige Anschuldigungen, verworfene Hände und Frustfouls. Omar Alderete liess sich zu einem (leichten) Ellbogencheck hinreissen und flog mit direkt Rot vom Platz. Schon in der kampfbetonten ersten Halbzeit waren Chancen gegen kompakte Luganesi Mangelware gewesen.

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Cabral sorgt für den Ehrentreffer
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Das einzige Highlight aus Basel-Sicht gelang Arthur Cabral: Er verkürzte in der 90. Minute sehenswert auf 1:2. Bei seinem Treffer begnügte sich die Lugano-Defensive jedoch auch mit der Statistenrolle.

Der Rückstand des FCB auf St. Gallen und YB wächst damit wieder auf 8 bzw. 6 Punkte an. Während Basel am Samstag Xamax empfängt, muss Lugano am Sonntag bei den Young Boys antreten (16 Uhr live auf SRF zwei).

SRF 3, Abendbulletin, 1.7.2020, 20 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    zugegeben, kollers enthusiasmus war im interview kaum vorhanden. ich bin, bekannterweise kein basel-fan, aber alles auf den trainer zu schieben greift zu wenig weit! das arbeitsumfeld in basel muss im moment einfach unterirdisch sein, unter diesem vorstand. wenn der sportchef im interview erzählt, dass er eine ganze liste von koller-nachfolgern hat, kann ich koller nicht verübeln, dass er vielleicht nicht mehr 100% bei der sache ist.
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  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    Video Marcel Koller
    Dass FCB-Trainer nicht der beste Rhetoriker ist weiss man ja, aber was er gestern nach dem Spiel in Lugano „plapperte“, ist schlichtweg katastrophal. Emotionsloser kann man kein Interview geben. Es ist langsam Zeit, die Aera FCB zu beenden.
    Altes Sprichwort heisst: Wie der Trainer - so die Mannschaft!
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  • Kommentar von Jasper Driver  (DriverJasper)
    Offenbar fehlt der FCB-Führungsetage momentan die Idee, wie man aus dieser "Krise" rauskommt. Dies wirkt sich nun auch auf die Spieler aus. Ich hoffe nur, dass irgendjemand diesen Laden wieder auf die Erfolgsspur zurückführen kann - sprich CL Quali. Auch als YB-Sympathisant habe ich nicht vergessen, was der FCB für den Schweizer Fussball in den letzten Jahren geleistet hat. Schlussendlich wollen wir doch alle ein spannende Meisterschaft in der unser Favorit am Ende den Pokal gewinnt.
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    1. Antwort von Tim Oppliger  (Tim Oppliger)
      Sie wissen aber schon, dass nur der Meister CL-Quali (2. Qualirunde) spielen darf und das wird der FCB kaum noch erreichen. Der 2. spielt in der 2. (oder 3. falls der Meister auch Cupsieger) Qualirunde für die EL und der 3. in der 1. (oder 2. falls der Meister Cupsieger) . Der Cupsieger (falls nicht der Meister) spielt in der 3. Qualirunde zur EL. Wenn der Meister auch Cupsieger werden würde (Basel oder YB, St. Gallen schon draussen) könnte zudem der 4. in der 1. Qualirunde zur EL einsteigen.
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