FCB: Neuer Trainer, alte Ziele

Zum 1. Mal seit 5 Jahren hat der FC Basel in der Sommerpause den Trainer gewechselt. Unter dem neuen Mann, Paulo Sousa aus Portugal, sind die Ziele dieselben geblieben.

Sousa im engagierten Gespräch mit dem Assistenten.

Bildlegende: Zuversichtlich Paulo Sousa beim Training des Schweizer Meisters. Keystone

Als der FCB letztmals Ende einer Saison den Trainer austauschte, war er für einmal nicht Schweizer Meister geworden. Das war 2009, als Thorsten Fink auf Christian Gross folgte. Seither haben die Basler 5 Mal in Serie den «Meister-Kübel» in die Höhe stemmen dürfen.

Die Ziele unter dem neuen Coach Paulo Sousa sind klar: Die 18. Meisterschaft der Klubgeschichte soll es werden, in der Champions League will man als vorqualifizierte Equipe wieder für Aufsehen sorgen. Der Portugiese sagt: «Nervös bin ich nicht, ich glaube an das Team.»

Vieles ist neu

Der letztjährige Kader hat seit dem Saisonende einschneidende Änderungen erfahren. Mit Goalie Yann Sommer und Nati-Kollege Valentin Stocker zog es 2 absolute Leistungsträger in die Bundesliga. Zudem wechselte Kay Voser nach England.

Aber die «Neuen» können sich sehen lassen: Von GC wurde Liga-Topskorer Shkelzen Gashi abgeworben, Keeper Tomas Vaclik kommt als Sommer-Ersatz von Sparta Prag. Gespannt darf man auf Japans WM-Stürmer Yoichiro Kakitani sein.