FCL-Präsident Hauser tritt 2014 ab - Decastel und Roussey bleiben

Der FC Luzern hat entschieden, dass in Zukunft ein bezahlter Präsident den Klub führen soll. Deshalb tritt Mike Hauser Ende nächster Saison ab. Und: Sion und Lausanne planen auch die kommende Spielzeit mit ihren Trainern Michel Decastel und Laurent Roussey.

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0:47 min, vom 4.6.2013

Der Verwaltungsrat des FC Luzern entschied, dass der Präsident künftig im Haupt- und nicht im Nebenamt arbeiten soll, weshalb Mike Hauser Mitte 2014 sein Amt niederlegen wird. Neben seinem Engagement beim FCL führt er zusammen mit seinem Bruder das familieneigene Fünfsternhotel «Schweizerhof» in Luzern.

Hauser: «Zu Gunsten des FC Luzern bleibe ich noch ein Jahr»

Eine Festanstellung bei den Innerschweizern kam für Hauser deshalb nicht in Frage. «Zu Gunsten des FC Luzern bleibe ich aber noch ein Jahr im Amt, damit die Investoren Zeit haben, ihren Wunschkandidaten zu suchen», erklärte der 41-Jährige gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. «Ich hatte es mir nicht so vorgestellt. Wir dachten, wir seien auf einem guten Weg.»

Holding-Präsident Marco Sieber begründete den Entscheid der Investoren: «Der FC Luzern hat inzwischen insgesamt über 120 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 20 Millionen Franken. Um die weitere Entwicklung und das Wachstum nachhaltig sicherzustellen, braucht es künftig einen hauptamtlichen Präsidenten.»

Constantin hält an Decastel fest

Der Trainer des FC Sion heisst auch zu Beginn der nächsten Saison Michel Decastel. Präsident Christian Constantin hat den Neuenburger in seiner Position für die Saison 2013/14 bestätigt.

Decastel beerbte 5 Runden vor Schluss das Duo Gennaro Gattuso/Arno Rossini. Der Ex-Internationale hatte seit Oktober die U21-Mannschaft von Sion äusserst erfolgreich betreut, nachdem er im September Sébastien Fournier abgelöst hatte, jedoch nur 6 Spiele im Amt blieb.

Christian Constantin zeigte sich mit der Arbeit von Michel Decastel zufrieden.

Bildlegende: Bekommt das Vertrauen Michel Decastel wird Sion auch zu Beginn der nächsten Saison coachen. Key

Ein Verjüngungsprozess steht bevor

Inwiefern dieser Personalentscheid Auswirkungen auf das Sion-Kader für die nächste Saison haben wird, ist noch unklar. Gemäss verschiedenen Medien stehen Abgänge mehrerer prominenter Spieler bevor, unter anderem auch jener von Gelson Fernandes. Diese Massnahme soll den geplanten Verjüngungsprozess der Mannschaft vorantreiben.

Auch Roussey darf bleiben

Auch Lausanne-Sport plant offenbar langfristig mit seinem bisherigen Coach. Laurent Roussey wird den Super-League-9. eine weitere Saison trainieren.

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