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Super League Fernduell Basel - GC: Yakin zuversichtlich, Forte gelassen

In der zweitletzten Runde der Super League reist Basel nach Bern zu YB und GC zum heimstarken FC St. Gallen. Die Coaches der beiden Meisterkandidaten zeigen sich vor dem Fernduell einerseits zuversichtlich und andererseits gelassen.

Legende: Video «Basel und GC vor dem Fernduell» abspielen. Laufzeit 2:44 Minuten.
Vom 28.05.2013.

Die Ausgangslage ist für den FCB trotz der Last-Minute-Niederlage bei GC noch immer komfortabel. 2 Runden vor dem Saisonende weist der FC Basel einen Vorsprung von 3 Punkten und 16 Toren auf Verfolger GC auf.

Yakin: «Haben es in den eigenen Füssen»

Die Basler treffen auswärts auf YB und können in Bern Meister werden, wenn sie mehr Punkte holen als GC beim schwierigen Auswärtsspiel in St. Gallen. «Wir haben gegen GC nur den 1. Matchball verspielt. Es liegt noch immer in unseren Füssen», gibt sich FCB-Coach Murat Yakin zuversichtlich. «Wir haben noch 2 Chancen, und eine davon wollen wir wahrnehmen.»

Sein Team habe sich nach den beiden Niederlagen gegen GC gut erholt. «Die Spieler sind voller Elan. Unser Fokus gilt einzig dem nächsten Spiel gegen YB», betont Yakin. Basel hat in dieser Saison noch kein Spiel gegen die Young Boys verloren, allerdings endeten die letzten 5 Partien in Bern zwischen den beiden Teams mit einem Unentschieden.

GC hat viel zu verlieren

Im Lager der Grasshoppers ist die Hoffnung auf den Meistertitel zurückgekehrt. «Die Euphorie nach den Siegen über Basel ist natürlich gross», so Uli Forte. Der GC-Coach schaut dem Endspurt aber gelassen entgegen: «Wir müssen nichts befürchten und haben vor allem nichts zu verlieren.»

Diese Aussage stimmt jedoch nicht ganz. Bei einer Niederlage in St. Gallen würden die Ostschweizer bis auf einen Punkt an GC heranrücken und wären wieder voll im Rennen um Platz 2, der für die Qualifikation zur Champions League berechtigt. Der FCSG präsentierte sich zuletzt enorm heimstark und liess Servette (4:1), Sion (5:0) und YB (3:1) keine Chance.

Saibene: «Wir schlagen beide Teams»

FCSG-Coach Jeff Saibene sieht dennoch nur eine kleine Chance auf Platz 2: «4 Punkte Rückstand bei 2 ausbleibenden Spielen sind doch beträchtlich.» Dass sein Team in den letzten Runden auf die beiden Meisterkandidaten trifft, scheint ihm zu gefallen. «Wir sind neutral. Deshalb schlagen wir gleich beide», prophezeite er mit einem Lächeln.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Michael G, Kt. Zürich
    Mein Gott!! Da beschwert sich doch tatsächlich ein Basler, dass der FCB zu wenig beim SRF zu sehen ist. Sehr realitätsfremd diese Aussage! Seit X Jahren zeigt das SRF praktisch nur Fussballspiele bei denen Basel dabei ist! Jetzt wo die Meisterschaft wieder mal spannend ist, sollte doch für jeden klar sein, dass auch andere Teams zu sehen sein sollen. Basel ist halt zum Glück nicht gleich Schweiz. Ausserhalb eurer Kantonsgrenzen gibt es Leute die sich kein bisschen um den FCB scheren!
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  • Kommentar von Max Power, Zürich
    Sagt einer der sogar in seinem Kanton noch den Halbkantönligeist pflegt. Aber du disqualifzierst dich mit deiner Aussage leider sowieso selbst. sg-Gcz ist diese Runde das Topspiel, weil Direktbegegnug in Top3. Schon mal daran gedacht, dass dafür in der letzten Runde BL-SG übertragen wird?!
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    1. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Seit wann spielt BL (Baselland) in der Super League? ;)
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  • Kommentar von Peter Meier, Diepoldsau
    Hallo Herr Kaller. Wieso muss immer Basel übertragen werden? Schliesslich spielt hier der 2. gegen den 3. und es geht im Fernduell um die Meisterschaft. Wer interessiert sich (ausser Basler) schon für den Match Basel gegen den 6. YB.
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