Zum Inhalt springen

Super League Frei nicht mehr FCL-Sportchef

Der FC Luzern und Sportchef Alex Frei haben sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Dies gaben die beiden Parteien im Anschluss an die letzte Vorrunden-Partie an einer ausserordentlich einberufenen Medienkonferenz bekannt.

Legende: Video Der Abgang von Alex Frei als FCL-Sportchef abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.12.2014.

Kurz nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Basel traten FCL-Präsident Ruedi Stäger und Alex Frei gemeinsam vor die Medien. In einem von Stäger verlesenen Communiqué teilte der Klub mit, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen per Ende Jahr» getrennte Wege gehen werde.

Ein Nachfolger für den Posten als Sportchef bei den Innerschweizern ist noch nicht bekannt. Frei und Stäger verzichteten zudem darauf, an der Medienkonferenz Fragen von Journalisten zu beantworten.

Trennung nach 19 Monaten

Frei hatte das Amt im Frühling 2013 unmittelbar nach seinem Rücktritt als Aktivspieler übernommen. In der ersten Saison führte er den Klub ins europäische Geschäft. Nach einem von den Geldgebern verordneten Sparprogramm fasste Frei in der Sommerpause den Auftrag, die Mannschaft erheblich umzubauen.

Legende: Video Sascha Ruefer zum Abgang von Alex Frei abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.12.2014.

Luzern in der Krise

Die Rechnung ging am Ende nicht auf. In der laufenden Saison haben die Innerschweizer noch kein Heimspiel gewinnen können und belegen bei Halbzeit der Meisterschaft den letzten Tabellenrang. In der Europa League schied der FCL früh aus, im Schweizer Cup scheiterte man bereits im Achtelfinal am FC Aarau. Als Sportdirektor hatte Frei unter anderem das Engagement des Anfang Oktober entlassenen Trainers Carlos Bernegger zu verantworten.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 6.12.2014, 20:30 Uhr

29 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Roland "Tüte" Thüring, Basel
    Der Abgang von Alex Frei ist absolut nachvollziehbar. Geschäftsleute die kein Rückgrat haben, dafür nur das Dollarzeichen in den Augen, solche Leute wollen vom Sport eine Ahnung haben. Sorry diese Leute sollen sich um das wirtschaftliche kümmern und nicht um den Sport. Ein Herr Stierli ist keine Garantie für Besserung. Herr Stierli mag was von Wirtschaft verstehen, aber vom Sport nicht und Er hat auch keine Geduld. Patriarch heisst nicht gleich Patron.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Matthias Strickler, Birmensdorf/ZH
    Sehr ein kurioser Abgang des so hochgelobten Herrn Alex Frei. Es bleiben Fragen über Fragen. Wer ist verantwortlich für den Verein. Man sieht keinen. Wer kauft die Notwendige Verstärkung ein, will man nicht absteigen. USW.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christoph Matzner, Horn
    Leider ein schwacher Abgang Herr Frei. Diese Szene bleibt länger in Erinnerung als das Geleistete. Ich wünsche ihm und dem FCL aber weiterhin alles Gute – auch als FCSG Anhänger.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen