Frei: «Wieso soll ich ein Bekenntnis abgeben?»

Dem FC Luzern steht nach der 1:3-Niederlage im Kellerduell gegen Sion eine unruhige Nati-Pause bevor. Sportchef Alex Frei vermied es, nach der Partie ein Bekenntnis zu Trainer Carlos Bernegger abzugeben.

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Carlos Bernegger und Alex Frei nach dem Spiel in Sion

1:10 min, aus sportpanorama vom 5.10.2014

«Wir werden zügig beweisen können, dass der FC Luzern über eine gute Mannschaft verfügt», meinte Luzerns Sportchef Alex Frei nach der Pleite in Sion schon fast trotzig. Ob Carlos Bernegger jedoch der richtige Mann ist, um den Turnaround zu schaffen, konnte und wollte Frei nicht beantworten.

Zeichen deuten auf Trennung

«Wieso soll ich ein Bekenntnis für oder gegen Bernegger abgeben?» sagte der ehemalige Nati-Torjäger und kündigte lediglich Sitzungen an, bei denen «Dinge auf den Tisch gebracht werden müssen». Bereits am Montag fand die erste Krisensitzung, für die Präsident Ruedi Stäger gar seinen Urlaub in der Türkei unterbrochen hat, statt.

Auf 16:00 Uhr wurde nun kurzfristig eine Medienkonferenz einberaumt. Die Zeichen deuten auf eine Trennung von Bernegger hin.

Vaduz nächster Gegner

Klar ist: Die Negativserie mit 11 Spielen ohne Sieg nagt am Selbstvertrauen. «Die Mannschaft ist nicht tot», meinte Frei, «aber sie beginnt an sich zu zweifeln und das ist gar nicht gut».

Knapp zwei Wochen bleiben den Luzernern nun Zeit, die Verhältnisse zu ordnen, bevor das Heimspiel gegen Vaduz auf dem Programm steht. Dieses sei zwar «nicht kapital, aber sehr, sehr wichtig», so Frei.

Sendebezug. SRF zwei, sportpanorama, 5.10.14, 18:10 Uhr

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Zusammenfassung Sion - Luzern

5:14 min, aus sportpanorama vom 5.10.2014