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Super League Freis emotionaler Abschied mit einem Traumtor

Um 15.12 Uhr hat die Profi-Karriere von Alex Frei im Basler St. Jakob-Park ein Ende genommen. Der Stürmer wurde beim Stand von 1:1 gegen den FC Zürich in der 64. Minute für Marco Streller ausgewechselt.

6 Minuten nach seinem letzten Treffer - der 33-Jährige erzielte mit einem Traumfreistoss den 1:1-Ausgleich - hat sich Alex Frei von der Fussball-Bühne verabschiedet. Der Auswechslung des Stürmers wurde von einer minutenlangen Standing Ovation begleitet.

«Er hat seine ganzen Reserven in seinen letzten Auftritt gesteckt. Und das war notwendig. Solche Spiele können nur grosse Spieler entscheiden, und das hat Alex heute getan», würdigte FCB-Coach Murat Yakin seinen abtretenden Schützling.

«Einen Platz in meinem Herzen»

«Es waren geile 4 Jahre. Ihr habt einen Platz in meinem Herzen gewonnen.» Mit diesen Worten hatte sich Alex Frei unmittelbar vor dem Spiel gegen den FC Zürich bei seinen Fans bedankt. Der bald 34-jährige Stürmer hielt sich anlässlich der bevorstehenden Partie kurz, konnte bei seinem emotionalen Abschied die Tränen aber nicht unterdrücken.

«Ich bereue nichts»

Über 150 Partien hat Frei in den letzten knapp 4 Jahren für den FCB bestritten und dabei eindrückliche 108 Tore geschossen. Seinen letzten Auftritt krönte er mit einem Traumtor. «Es passt irgendwie zu meiner Karriere, dass mir zum Abschluss noch einmal ein solcher Treffer gelungen ist», meinte Frei nach dem Spiel.

«Ich bereue meinen Rücktritt nicht. So wie ich auch keine Entscheidung in meiner gesamten Karriere bereue», hatte Frei bereits vor seinem allerletzten Einsatz gesagt.

Keine Zeit für Wehmut

Ab Montag wird Frei seinen neuen Posten als Sportdirektor beim FC Luzern in Angriff nehmen. Viel Zeit für wehmütige Gedanken wird er nicht haben: «Ich habe mein Kopf sofort wieder zu 100 Prozent mit anderen Dingen voll. Ich habe gar nicht viel Zeit, etwas an meiner Karriere zu vermissen.»

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