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Super League Gashi führt GC gegen dezimierte Berner zum Sieg

Die Grasshoppers haben in der 32. Super-League-Runde mit einem Sieg über YB den 4-Punkte-Rückstand auf Leader FCB gewahrt. Mann des Spiels beim 5:0-Heimerfolg gegen die Berner, die ab der 40. Minute zu Neunt agierten, war Shkelzen Gashi mit 4 Toren.

Längere Pause für Vilotic

Die Young Boys müssen für den Rest der Saison auf Verteidiger Milan Vilotic verzichten. Der Serbe musste wegen anhaltender Schmerzen im rechten Knöchel operiert werden. Die Bänderverletzung hatte sich Vilotic bereits in der Hinrunde zugezogen, vor seinem Wechsel von GC zu YB. Nach der Operation wird er mehrere Monaten pausieren müssen.

Noch vor der Pause war das Verfolgerduell zwischen GC und YB im Letzigrund gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt führte GC dank zwei Toren von Liga-Topskorer Shkelzen Gashi mit 2:0. Doch noch entscheidender war, dass die Gäste aus der Hauptstadt nur noch zu Neunt auf dem Platz standen.

Zwei Platzverweise gegen YB vor der Pause

Zunächst hatte Ex-GC-Spieler Gonzalo Zarate in der 34. Minute nach einer Tätlichkeit gegen Gashi die rote Karte gesehen. Und nur 6 Minuten später schwächte Alain Rochat die Berner mit dem zweiten Platzverweis noch mehr.

Doch das Verdikt gegen den Verteidiger war hart: Rochat hatte Anatole Ngamukol im Strafraum leicht zurückgehalten. Schiedsrichter Pascal Erlachner entschied auf Penalty und Rot gegen Rochat. Gashi lief zum Elfmeter an und versenkte sicher.

Gashi mit weiterem Beweis seiner Topform

Nach der Pause konnten sich die Young Boys mit zwei Mann weniger und zwei Toren Rückstand kaum mehr gefährlich in Szene setzen.

Dafür lief Gashi zur Höchstform auf und erzielte seine Treffer Nummer 3 und 4 des Nachmittags. 5 Minuten nach Wiederanpfiff schoss er nach Vorarbeit von Munas Dabbur das 3:0, ehe ihm nur 4 Minuten darauf das 4:0 gelang, nachdem YB-Keeper Yvon Mvogo einen Ngamukol-Kopfball nur ungenügend pariert hatte. Es waren die Saisontore Nummer 14 bis 17 für den albanischen Nationalspieler. In der Nachspielzeit sorgte Ngamukol für den 5:0-Schlussstand.

Meister-Entscheidung noch nicht gefallen

Mit dem zweiten deutlichen Sieg über YB (nach dem 4:0 am 23. März) vertagte GC die vorzeitige Meisterentscheidung. Der FC Basel, der weiterhin 4 Punkte vor den Zürchern liegt, kann damit frühestens am Sonntag jubeln. Dies aber nur dann, wenn GC zwei Mal verlieren und Basel gleichzeitig zwei Mal gewinnen sollte.

Restprogramm von Basel und GC

BaselGC
7.5.: Luzern (H)7.5.: St. Gallen (H)
11.5.: YB (A)10.5.: Aarau (A)
15.5.: Aarau (A)15.5.: Luzern (H)
18.5.: Lausanne (H)18.5.: Sion (A)

38 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Was nützt es GC und Gashi, dass er gestern vier Tore geschossen hat, aber ausgerechnet im Spiel gegen Basel eine todsichere Chance ausgelassen hat - ausgerechnet er? Zudem wiegt jetzt auch der verschossene Penalty von Salatic kurz vor dem Ende eines anderen Spiels gegen den gleichen Gegner immer schwerer. Diese vier fehlenden Punkte werden den Ausschlag geben, Basel steht schon jetzt praktisch wieder als Meister fest.
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  • Kommentar von Reto Munteler, Zürich
    Fussballer sind schon extrem dünnhäutig. Ein kleiner Schlag auf die Wange und man fällt demonstrativ zu Boden. Am Abend beklagt man sich immer noch über Schmerzen. Kein Schuljunge ist mir bekannt, der sich nach einer saftigen Ohrfeige hätte hinlegen müssen. Was für ein Unterschied zu den Radprofis, die trotz Schlüsselbeinbruch eine Tour de France zu Ende fahren (Tyler Hamilton) oder A. Zweifel eine Etappe gar mit einem Schädelbruch (Tour de Suisse 1976). Man unterscheide Spieler und Sportler.
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  • Kommentar von Mike Brunner, Lachen
    YB schlägt sich selbst, ich denke 95% der Probleme bei YB sind psychologischer Natur, die mentale Vorbereitung und Arbeit wird vermutlich vernachlässigt, sonst wären Fälle wie Zarate & co. nicht möglich. Ich kenn es persönlich mit beleidigenden Sprüchen mehr als unter der Gürtellinie wird laufend provoziert, aber dem muss man standhalten und professionell agieren, vorbereitet sein. Im Grunde hätte YB nach 45 Minuten forfait geben können, was will man mit 9 Mann und 0:2 noch erreichen?!
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