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Super League GC darbt

Beim überzeugenden 3:0 des FC Lugano zu Hause gegen die Grasshoppers war die Frage nach dem Sieger rasch geklärt. Fragen warf dafür der blutleere Auftritt der Elf von Coach Pierluigi Tami auf.

Legende: Video «Ein trostloses GC taucht beim FC Lugano» abspielen. Laufzeit 4:34 Minuten.
Aus sportaktuell vom 11.02.2017.
  • Trendwende: Lugano kann erstmals seit dem 22. September 2016 wieder gewinnen
  • Gefahr: GC hat nach Verlustpunkten nur noch 2 Zähler Reserve auf das Schlusslicht Vaduz
  • Torflaute: Die Zürcher brachten schon seit 328 Minuten kein Tor mehr zustande

Mit einem Spiel Verzögerung ist Lugano-Trainer Paolo Tramezzani doch noch an seiner neuen Wirkungsstätte angekommen. Sein Team zeigte sich von der 0:4-Schlappe beim Spitzenreiter FC Basel zum Rückrunden-Auftakt bestens erholt.

Mit einem 3:0-Heimsieg verschafften sich die Tessiner Luft im Kampf um den Ligaerhalt. Sie stiessen auf den 7. Rang vor und rückten bis auf einen Punkt zum bezwungenen GC auf, das im Cornaredo ein klägliches Bild abgab.

Früh klare Verhältnisse

Die Heim-Mannschaft legte beschwingt los – und konnte sich ab der 18. Minute bereits wieder zurücklehnen. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte Lugano dank Jonathan Sabbatini (11.) sowie Carlinhos Jr. (18.) bereits eine 2:0-Führung herausgespielt und war auf die Siegesstrasse eingebogen.

Bis zum Schluss kam von den Zürchern kaum Gegenwehr, Akzente in der Offensive waren Mangelware. Deshalb ist es kaum erstaunlich, dass der desolate Rekordmeister nun schon seit 3 Partien nicht mehr getroffen hat.

Legende: Video «Tami: «Wir müssen Fortschritte machen – und zwar sofort!»» abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Vom 11.02.2017.

Die Klubleitung unter Zugzwang

Lugano verwaltete den Vorsprung leichtfüssig und setzte in der 71. Minute durch das 3:0 Armando Sadikus gar noch einen weiteren Nadelstich. Somit war der erste Meisterschaftssieg seit dem 22. September 2016 Tatsache – damals hatte man GC mit 2:0 bezwungen.

Hinter dem Team liegt eine Durststrecke mit 6 Niederlagen und 5 Remis, die am späten Samstagabend ihr Ende fand. Für die Grasshoppers dagegen beginnt nun der Kampf ums nackte Überleben und für die Klubleitung eine Phase, in der sie sich in allen Belangen hinterfragen muss.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 11.02.2017 22:10 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Nicht den Trainer würde ich "angreifen" sondern die Verantwortlichen des Grasshopper Club. Trotz Akademie, wird meiner Meinung nach zu fahrlässig gehandelt, was die Abgänge von GC betrifft. Wenn dann Källström wegen Motivationsschwierigkeiten geht, sagt das eigentlich alles. Spielt GC weiter so, haben wir nächste Saison wieder NUR einen Zürcher Verein in der Super League! Obwohl ich FCB Fan bin, will ich das NICHT.
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  • Kommentar von Hans Leuenberger (hansle)
    Luigi Tami ist überfällig. Ein Trainer, der seine Mannschaft dahin bringt, dass sie keine Tore mehr schiesst, betreut die falsche Sportart. Da muss es nicht verwundern, wenn tragende Stützen nicht mehr motiviert sind. Ausser den vier Verteidigern weiss Tami offenbar nicht mehr, welcher Spieler für welche Position geeignet ist.
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    1. Antwort von Benedikt Schmid (Benedikt Schmid)
      Es tut mir leid, aber sie haben NULL Ahnung. Immer wenn man nicht weiss wem man die Schuld geben soll, dann gibt man sie dem Trainer. Stellen sie sich mal in die Situation der Spieler; der Captain verlässt den Club wegen MOTIVATIONSPROBLEMEN!!! Was denkt man sich da wohl als Spieler? Zudem wen wollen sie ins Mittelfeld geben? Brahimi, Sigurjonsson -beides Offensivspieler Spieler. Wer sonst noch? Pusic, der Heute sein Debüt gegeben hat? , Neuzugang Olsen der seit 1 Monat bei GC ist?
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