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Super League GC fertigt YB in Überzahl ab

Die Grasshoppers haben den Rückstand auf Leader Basel auf drei Zähler verkürzen können. GC siegte im Verfolgerduell bei YB mit 4:0. Die Berner beendeten das Spiel mit neun Mann.

Die Schlüsselszene im Stade de Suisse spielte sich kurz vor der Pause ab. YB-Flügelspieler Renato Steffen lief ungeschickt in einen GC-Freistoss. Steffen, der schon in der 10. Spielminute nach einem unnötig harten Einsteigen Gelb gesehen hatte, flog vom Platz.

GC, das sich in einem lauen Spiel bis dahin hatte dominieren lassen müssen, übernahm nach dem Seitenwechsel das Spieldiktat. YB, das in Hälfte eins zu zwei, drei Möglichkeiten gekommen war, sah sich nunmehr mit Verteidigungsarbeit konfrontiert. «Bis dahin hatten wir das Spiel klar im Griff. Der Schiedsrichter sollte das Spiel leiten und nicht entscheiden», echauffierte sich YB-Trainer Uli Forte.

Bürki hält, Caio trifft

Die erste gute Chance nach der Pause gehörte gleichwohl den Bernern. Roman Bürki, der überraschend trotz Rippenverletzung im GC-Tor stand, spielte den Ball in die Füsse von Josef Martinez, bügelte seinen Patzer mit einer schönen Parade gegen den Venezolaner aber wieder aus.

Der erste GC-Treffer fiel nach einer Standard-Situation. Caio konnte nach einem Eckball in der 65. Minute unbehelligt von seinem Gegenspieler Leonardo Bertone einköpfeln. Für die Vorentscheidung sorgte Munas Dabbur in der 82. Minute. Der Stürmer stand beim Zuspiel von Shkelzen Gashi allerdings klar im Offside. Für Dabbur war es bereits das sechste Tor in seinem sechsten Spiel für GC.

Legende: Video Stimmen zu YB-GC abspielen. Laufzeit 01:21 Minuten.
Aus sportpanorama vom 23.03.2014.

Zweite rote Karte für YB

Als wäre das nicht Frust genug für YB, flog auch noch Michael Frey vom Platz. Er hatte GC-Goalie Bürki angerempelt und dafür die zweite gelbe Karte gesehen.

Für das letztlich klare Verdikt von 4:0 in einer auch aufgrund des tiefen Terrains mehr von den Emotionen denn von fussballerischer Klasse geprägten Partie sorgten Caio sowie der eingewechselte Anatole Ngamukol mit Treffern in der 87. und der 90. Minute.

Rückstand auf Basel reduziert

Die Grasshoppers durften sich nach dem Schlusspunkt nicht nur über ihren Sieg freuen. Die Kunde, dass der Stadtrivale FCZ dem Leader aus Basel im Letzigrund zwei Punkte abgeknöpft hatte, bedeutet, dass GC nur noch drei Zähler hinter dem FCB zurückliegt.

101 Kommentare

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  • Kommentar von J.G, Rberg
    Es scheint, dass (YB)Fussballer das Wort "mentale Stärke" nicht kennen. Als YB Sympathisant nervt mich dieses stänige gejammer über die Unparteiischen sehr. Ein Grund mehr, warum ich nicht (mehr) ins Stadion gehe. Anstatt jedes Mal über den Schiedsrichter zu meckern, sollte sich Herr Forte dringend einen Mentaltrainer suchen (für sich und seine Spieler) und sich überlegen, was seine dummen Aussagen gegen die Schiedsrichter bei den "cleveren" Fans bewirken.
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  • Kommentar von Peter Christensen, Aarau
    Liebe Fussball-Fans... 1. Das 2-0 ist ein Fehlentscheid der Schiris, ohne Frage. Jeder der ein Sport treibt weiss, dass man ebenfalls mal von Fehlern profitiert. Sowie YB ein Tor so kassiert, haben sie auch von Fehler profitiert. 2. Steffen war schon verwarnt und springt absichtlich in den Passweg und bleibt stehen, um einen Angriff zu unterbinden. Der Schiedsrichter MUSS Gelb geben. 3. Freys Attacke war unnötig. Gelbverwarnt rempelt er Bürki absichtlich und unnötig an. Logisch das er Gelb sieht
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  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    Eigentlich ist es betrüblich, dass fast niemand die Leistung von GC richtig würdigt. Sie haben zwar profitiert vom gepfiffenen Unsinn, aber sie haben auch sehr gut gespielt. Das zeigt, dass fragwürdige Schiedsrichterleistungen die Freude am Fussball kaputt machen und den Blick auf das Spiel an sich völlig verstellen. Wenn die Unparteiischen permanent in der Kritik stehen, kann man auf Dauer nicht einfach wegschauen und deren Fehler marginalisieren. Wann endlich erwacht der Verband??? Hopp YB!
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Bravo Wankdorf. Einer der wenigen der nicht jammert. Klar war der Schiri nicht immer auf der Höhe aber GC hat auch gut gespielt. Das wird wohl ein heisser Zweikampf zwischen Basel und GC.
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    2. Antwort von Walter Spadin, Zürich
      YB forever, Wankdorf Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Das zweite GC Tor war klar Abseits. Zu Ihren hochgelobten Herr Forte. Was sich Herr Forte und sein Sportchef Herr Bickel am letzten Sonntag erlaubten war eine Frechheit kein Respekt/Anstand gegenüber dem SR-Team. Leider ist dies nicht ein Einzelfall bei diesen beiden. Beide Gelb/Gelb-Rote Karten waren gemäss Reglement korrekt. Herr Forte sollte zuerst einmal sein Team unter Kontrolle haben und nicht immer die Fehler bei den anderen suchen.
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    3. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @Walter Spadin: Ja der Auftritt der frustrierten Forte und Bickel war nicht vorbildlich und ungeschickt, wenn auch irgendwo verständlich. Gerade unmittelbar nach einem Match sollte man sich als Spieler oder Funktionär zurücknehmen, sich alles aus Distanz nochmals überlegen und dann allenfalls etwas dazu äussern. Die gelb-roten Karten können isoliert betrachtet tatsächlich als korrekte Reglementsauslegung angesehen werden. Nur sollte das eben für alle im gleichen Ausmass gelten, nicht nur für YB!
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    4. Antwort von patrick weber, Zürich
      @ wankdorf.. Es reicht langsam mit diesem Schiri basching! wenn du die regeln so gut kennst, dann melde dich beim verband und pfeif dich durch die Liegen hoch! Ich habe das in meiner Sportart geschafft und pfeife NLB, aber von solchen besserwissern wie dir, die den fehler nur beim schiri suchen (nicht in dem kommentar aber in den 50 davor) habe ich endgültig die nase voll. Heul nicht rum mach es zuerst einmal besser!!!!!
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    5. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @Provokant Weber. War lange Jahre selber Fussballschiedsrichter, nur damit Du es weisst! Umso weniger verstehe ich die heutigen angeblichen Spitzenschiedsrichter, bzw. deren Auswahl und deren Ausbildung. Die haben kein Gespür, keine Ausstrahlung und kennen nur das Regelbuch auswendig, und manchmal nicht einmal das...(Gashi berührt den Ball zweimal nacheinander beim Penalty ungestraft im Match gegen Sion!). Regeltechnische Fehler kann man ja noch verzeihen, aber ungleiche Massstäbe niemals!
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