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Super League GC kassiert in Luzern den späten Ausgleich

GC hat den ersehnten Befreiungsschlag verpasst: Zwar gab es beim 2:2 in Luzern den ersten Punkt, doch zum Sieg in Unterzahl fehlten nur wenige Minuten.

Legende: Video Zusammenfassung Luzern - GC abspielen. Laufzeit 05:28 Minuten.
Aus sportlive vom 06.08.2017.

Die Schlussviertelstunde in Luzern hatte es in sich: Zunächst schoss Il-gwan Jong nach einem Ablenker von GC-Captain Milan Vilotic den 1:2-Anschlusstreffer, dann erzielte mit Shkelqim Demhasaj in der 89. Minute ein weiterer Neuzugang den 2:2-Ausgleich.

Es war wie im Handball: Wir spielten um den Sechzehner rum, ohne wirklich gefährlich zu werden.
Autor: Markus BabbelTrainer FC Luzern

Es war für Luzern der verdiente Lohn für eine Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit, doch die Gäste aus Zürich dürften sich dennoch über die vergebenen zwei Punkte ärgern. Die Leistung war im Vergleich zu den ersten beiden Super-League-Spielen besser gewesen, der Lohn mit einem Punkt aber gering.

Legende: Video Der umstrittene Platzverweis gegen Pickel abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.08.2017.

Munsy und Jeffren beenden Torflaute

Die Steigerung hatte sich in den Toren von Ridge Munsy (7.) und Jeffren (67.) niedergeschlagen – es waren die ersten Treffer für GC in dieser Saison.

Doch die Zürcher waren auch schon früh geschwächt worden: Charles Pickel sah in der 32. Minute nach einem Duell mit Cédric Itten eine umstrittene gelb-rote Karte, nachdem er zuvor schon wegen Reklamierens verwarnt worden war.

Auch Lavanchy und Juric sehen spät rot

Insgesamt zückte Schiedsrichter Lionel Tschudi in einer teilweise gehässig geführten Partie nicht weniger als 11 Karten. Nach dem Ausgleich durch Demhasaj flogen zudem Nuva Lavanchy und Tomi Juric nach einem Handgemenge vom Platz.

«Es war wie im Handball: Wir spielten um den Sechzehner rum, ohne wirklich gefährlich zu werden», befand FCL-Coach Markus Babbel. Sein Gegenüber Carlos Bernegger sagte: «Ich weiss nicht, ob ich mich über den einen Punkt freuen oder traurig sein soll, dass wir 2 Punkte verloren haben.» GC liegt nun an 9. Stelle, Luzern mit 4 Zählern im Mittelfeld (Rang 6).

Legende: Video Die Trainer Bernegger und Babbel im Interview abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
Aus sportlive vom 06.08.2017.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 6.8.2017, 17:00 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Leuenberger (hansle)
    Die entscheidende Situation ist nicht das Foul, sondern die gelbe Karte für das Reklamieren. Diese Szene bekommen wir aber nicht zu sehen. Falls man für Reklamieren konsequent Gelb zeigen würde, gäbe es wohl Spiele, die mit zwei bis drei Spielern auf dem Platz endeten.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Was macht Lavanchy vor dem leeren Tor... eine Slapstick-Einlage, welche GC den Sieg kostet. Ich weiss, man (ich) soll es doch besser machen statt zu spotten...sorry trotzdem! Ein hektisches Spiel das Unterhaltung bot. Luzern wusste lange nicht, wie sie hier wieder zurückkommen sollten. Der abgelenkte Weitschuss lenkte dann den FCL in Richtung Unentschieden. Auf jeden Fall ein "farbenfrohes" Spiel.
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  • Kommentar von Jens Mueller (Jens Mueller)
    Unnötiger Punktverlust für GC. FCL war zwar besser aber GC war seit der 35 Minute mit einem Mann weniger auch wenn die gelb-rote Karte übertrieben war. Er hat ja kaum was gemacht. Und dann hatte auch Lavanchy die Möglichkeit das 3-0 zu machen aber er hatte leider das komplett lehre Goal nicht getroffen. Naja aber Bernegger muss die neue Taktik das 3-4-3 beibehalten. So kann man Tore schissen.
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    1. Antwort von Anton Müller (ajm)
      Sie scheinen ein ausgewiesener Fachmann zu sein. Wie man behaupten kann, dass diese rote Karte übertrieben ist, ist mir schleierhaft. Die Bilder zeigen klar, wie er mit der Sohle voll das Sprunggelenkt des Gegners trifft, welcher danach ausgewechselt werden muss. Aber ja, er hat kaum etwas gemacht... Zudem spielte der GCZ niemals ein 3-4-3 sondern eher ein 5-5-1 und nach der roten Karte permanent ein 6-3-0. Nicht gerade äusserst attraktiv.
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    2. Antwort von Jens Mueller (Jens Mueller)
      Offiziell war es ein 3-4-3 aber nach der Roten musste GC die Taktik ein wenig anpassen. Und die Rote Karte war übertrieben weil es erst das zweite Foul von Pickel war und in keiner Liga der Welt hätte dies eine Rote gegeben. Der FCL hätte auch ne Rote verdient gehabt nach der einten Schwalbe im Strafraum und der Reklamation. Sollte sofort Rot geben. Der Schiri hatte das Spiel einfach nicht im Griff.
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    3. Antwort von Peter Steiner (PSteiner)
      @Anton Müller: Klar hat Jens Mueller bezüglich dem Foul Recht! Sie sind auch ein toller Fachmann :-) Das war niemals eine gelbe Karte. Pickel spielt den Ball und der Luzerner kommt zu späte. Irgendwo muss Pickel wieder landen - was soll er den machen? Nicht jede Verletzung ist zu bestrafen - Schwalben schon viel eher...
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    4. Antwort von Anton Müller (ajm)
      Nein, ich würde mich mitnichten als Fachmann bezeichnen! Jedoch hab ich eine Schiedsrichterlizent, was hier wahrscheinlich nicht alle sagen können... Mann kann über die Szene diskutieren, aber ich hätte an Tschudis Stelle ebenso eine gelbe Karte gegeben und würde es nach den Fernsehbilder auch tun. Aber glauben sie ruhig die Mär, dass man den Ball spielen und dann nie ein foul begehen kann...
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    5. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Also wenn sie für diese Aktion, auch nach Video anschauen eine Gelbe geben, hoffe ich dass sie nur ganz ganz wenige Spiele pfeiffen. Peter Steiner liegt absolut richtig mit seiner Einschätzung dieser Spielsituation. Seinen Kommentar würde ich unterschreiben. Für sowas darf man niemals einen Spieler mit Gelb Rot vom Platz stellen. Das war nicht einmal ein Foul. Höchstens vom Luzerner, der zu spät kommt und den Ball deshalb verfehlt. Schlicht eine Fehlentscheidung.
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