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Super League GC ringt den FC Sion nieder

In einer torreichen und unterhaltsamen Partie haben die Grasshoppers die Gäste aus Sitten mit 4:2 bezwungen. Shkelzen Gashi brach den Widerstand der aufopferungsvoll kämpfenden Walliser mit einem Sonntagsschuss.

Legende: Video Spielbericht GC - Sion abspielen. Laufzeit 06:35 Minuten.
Aus sportpanorama vom 16.03.2014.

Die Grasshoppers behielten in einem turbulenten Spiel gegen Sion mit 4:2 die Oberhand. Die prägende Figur war Shkelzen Gashi mit 3 Treffern. Der letzte davon, ein wunderschöner Volley von der 16er-Ecke, war ein veritabler Sonntagsschuss. Die Grasshoppers rücken mit dem Heimsieg auf Rang 2 vor, Sion versinkt weiter im Niemandsland der Tabelle.

Vanins lässt sich übertölpeln

In der 1. Halbzeit waren die Grasshoppers durch zwei Gashi-Treffer in Führung gegangen (22./29.). Sion-Keeper Andris Vanins agierte vor allem beim ersten Gegentor unglücklich. Die lettische Lebensversicherung der Walliser, die schon manchen Punkt ins Trockene brachte, bekam einen harmlosen Distanzversuch Caios nicht zu fassen. Gashi brauchte nur noch einzuschieben.

Auch beim zweiten Treffer, den Gashi nach punktgenauer Flanke von Nassim Ben Khalifa erzielte, sah Vanins unglücklich aus. Er stand zu weit vor dem Tor, Gashis Kopfball senkte sich über den Letten hinweg zum 2:0.

Sion kämpft sich zurück

Die wehrhaften Sittener bewiesen aber in der 2. Halbzeit Moral. Nachdem Gashi einen streng gepfiffenen Penalty nicht verwerten konnte, brachte Leo Itaperuna die Walliser mit einem Doppelschlag zurück ins Spiel (56./61.). Sion-Coach Raimondo Ponte hatte den Brasilianer, der in der Rückrunde schon gegen Luzern und YB getroffen hatte, nach dem 0:2-Rückstand für Birama Ndoye eingewechselt.

Dabbur und Gashi brechen den Walliser Widerstand

Munas Dabbur schoss GC aber erneut in Front (66.). Der Israeli vollstreckte zum siegbringenden Treffer, nachdem sich Sion in der Defensive einen unnötigen Ballverlust geleistet hatte. Der Platzverweis gegen Sions Michael Perrier (75.) und Gashis dritter Treffer (81.) brachten dann die Entscheidung.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Bravo, Skelzhen Gashi. Super Tore und super Spiel. er hat den Unterschied gemacht. Unglücklich und auch etwas dilletantisch, Beg Ferati (Sion) bei der Aktion die zum 2-3 führt! Ponte war nicht erfreut. Jedoch Leo Itaperuna macht Hoffnung für Sion. Sion war nicht so schlecht und GC nicht so gut wie das Resultat Glauben machen könnte.
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  • Kommentar von M. Sucher, Aarau
    Warum durfte der Penaltyschütze nach seinem Strafstoss den Ball ein zweites Mal berühren? Schiedsrichterfehler???
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    1. Antwort von Sebi R, Basel
      Mein Gott, Fussball hat nun wirklich nicht SO viele Regeln. Wieso sollte er den Ball nicht nochmals berühren? Die Ein-Schuss-Regel gilt nur beim Elfmeterschiessen, nicht bei Elfmeter aus dem Spiel raus.
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    2. Antwort von YB forever, Wankdor
      Bin auch der Meinung, dass der selbe Spieler den Ball beim Elfmeter nicht zweimal hintereinander berühren darf und den Ball in einer durchgehenden Bewegung nach vorne spielen muss (übrigens Latte gilt als Luft), sonst könnte der Schütze sich den Ball ja jedesmal noch selbst vorlegen. Der Schiri müsste in diesem Fall Freistoss indirekt pfeifen zugunsten von Sion.
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    3. Antwort von Steve Lander, Basel
      Sebi R. sollte die Spielregeln nachschauen, bevor er solche Behauptungen äussert. Regel 14 (Strafstoss) sagt ganz klar "[Der ausführende Spieler] darf den Ball erst wieder spielen, nachdem dieser von einem anderen Spieler berührt wurde." M. Sucher hat also recht. Der Schiedsrichter in diesem Spiel sollte offenbar auch die Regeln wieder lesen.
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    4. Antwort von YB forever, Wankdorf
      In Regel 14 der FIFA nachzulesen. Eigentlich ein Fehler, der dem Schiedsrichter auf diesem Niveau nicht passieren dürfte (Schiedsrichter-Anfänger werden von B-Junioren wieder zu C-Junioren-Spielen zurückgestuft, wenn sie einen solchen Fehler begehen...).
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  • Kommentar von Caio Aufdensetzer, Zürich
    Ich finde es amüsant, wie es nach beinahe jedem Schuss Caio's zu einem "Torhüterfehler" kommt. Ich würde sogar behaupten, dass es sich um eine dermassen raffinierte Schusstechnik handelt (mit viel Drall und einem tückischen Aufsetzer direkt vor dem Goalie), dass den Torhüter dabei nur geringe Schuld tifft. Im Gegenteil, ich glaube, dass Caio mit seinen Schüssen bewusst Abpraller provoziert.
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    1. Antwort von Vavovova, Vaduz
      Glaube ich auch, da sonst Gashi nicht einen Meter vor dem Goalie gelauert hätte, klar machen das Stürmer, Gashi tat dies jedoch in extremster Weise. Dazu war der Schuss auch ziemlich schwer und präzise geschossen, um ihn direkt zu halten.
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