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Super League GC schlägt Basel durch Ngamukols Tor in der 94. Minute

Die Grasshoppers haben das Meisterrennen noch einmal spannend gemacht: Die zweitplatzierten Zürcher siegten gegen Basel dank einem Tor von Anatole Ngamukol in der 94. Minute glücklich mit 1:0. Damit verkürzten sie den Rückstand auf Leader FCB bei 2 noch ausstehenden Partien auf 3 Punkte.

Das für GC so wichtige Tor erzielte Anatole Ngamukol mit dem letzten Angriff der Partie. Der Stürmer kam im Strafraum vor Basel-Goalie Yann Sommer an den Ball und spitzelte das Leder zum umjubelten 1:0 ins Tor.

Strellers vergebene Matchbälle

Für Basel war dieser Gegentreffer so etwas wie der Super-GAU. Die Gäste waren in einer phasenweise überhart geführten Partie nicht nur die bessere Equipe gewesen. Das GC-Tor fiel auch unmittelbar nachdem FCB-Captain Marco Streller alleine auf Roman Bürki zugelaufen war. Statt selber in den Abschluss zu gehen spielte er aber einen ungenauen Querpass.

Strellers schlechte Entscheidung hatte eine Vorgeschichte: Der Stürmer hatte zuvor in der 81. Minute sowie bei einer Doppel-Chance in der 89. Minute gleich 3 Matchbälle alleine vor Bürki vergeben.

Protagonisten einig: GC-Sieg war glücklich

«Heute hatten wir das Glück des Tüchtigen», meinte GC-Trainer Uli Forte nach dem Spiel. Sein Antipode Murat Yakin sah es ähnlich: «Unsere Niederlage ist unverdient. Wir haben die Tore nicht gemacht und waren in der Schlusssekunde unaufmerksam.» Ein ehrlicher Steven Zuber bilanzierte gar, der Sieger hätte Basel heissen müssen.

Viele Fouls, nur eine gelbe Karte

Die turbulente Schlussphase entschädigte die 17'100 Zuschauer im Letzigrund für eine Partie, die ausser einer Vielzahl von überharten Zweikämpfen lange Zeit kaum Aufreger parat hatte. Es bleibt das Geheimnis von Schiedsrichter Sascha Kever, weshalb er einzig Basels Fabian Frei verwarnte.

GC offensiv harmlos

Die Grasshoppers, die im Meisterrennen auf einen Sieg angewiesen waren, enttäuschten über weite Strecken und sorgten kaum einmal für Gefahr in der Offensive. Basel hatte vor der Pause 2 Mal durch Valentin Stocker am Führungstreffer geschnuppert.

Nach dieser unglücklichen Niederlage muss der FC Basel die Meisterfeier vorerst verschieben. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Mittwoch in der 35. Runde. Holt die Yakin-Equipe bei YB mehr Punkte als GC in St. Gallen, dann ist ihr der 4. Titel in Serie nicht mehr zu nehmen.

28 Kommentare

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  • Kommentar von Laurent Jäggi, Egg b. Zürich
    Schade für den Fussball, dass eine derart destruktive (und auch harte + auf Provokation ausgerichtete) Spielweise von GC am Schluss noch belohnt wird - GC hat 94 Min. NICHTS, aber auch gar NICHTS zu einem attraktiven Spiel beigetragen! Und dies immerhin in einem sogen. Spitzenspiel in der höchsten CH-Liga... Ich hoffe, dass sich die FCB-Spieler bis am Mittwoch wieder aufrichten werden und in Bern den 2. Matchball verwerten werden - die Qualität hat das Team des FC Basel auf jeden Fall!
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  • Kommentar von Unglaublich, Silberland
    Schön zu sehen das Basel auch zu 12t nicht gewinnt. Frei hätte Rot sehn müssen genauso wie Schär. Und etliche gelbe Karten kommen dazu (beidseitig). Und an die arroganten FCB-Fans (gibt es laut kommentaren auf dieser Seite etliche): Auch wenn der Sieg evtl nicht verdient war, Ihr verdient diese Niederlage. Nicht der FCB aber ihr arroganten Fans. Der schlechteste Mann auf dem Platz war Kever, wiedermal. Aber Amateur-Schiris gehören nun mal in eine Amateur-Liga.
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  • Kommentar von U. Kohler, Bertschikon
    Das (derbe, zutiefst usportliche) Verhalten von Fabian Frei während und dann vor allem die Tätlichkeit am Schluss ist einfach unfassbar...ich hoffe, dass der SFV dies nicht einfach durchgehen lässt!!! ....und Schiri Kever das nächste Mal VIEL konsequenter ist.
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    1. Antwort von Daniel, Oeschgen
      Geschätzter Herr Kohler, bleiben Sie am Boden haften. Der SFV hat gegen Bürki auch nichts unternommen. Seine Karateeinlagen gegen Kassami und Nuzzolo waren auch nicht von der sehr sportlichen Seite.
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    2. Antwort von Hans Müller, Bern
      Nun, bei der angeblichen Tätlichkeiten von Bürki kann man nicht 100% von Absicht reden, während die Tätlichkeit hier ein klarer Fall ist.
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