GC schlägt Luzern dank Blitzstart

Die Grasshoppers sind zum Auftakt der 12. Super-League-Runde dank einem frühen Treffer zu einem glückhaften 1:0-Heimsieg gegen Luzern gekommen. Nach einer spektakulären ersten Halbzeit flachte das Verfolgerduell nach der Pause deutlich ab.

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Dabbur sorgt für knappen GC-Heimsieg

8:06 min, aus sportaktuell vom 17.10.2015

Am Ende nützte den Luzernern alles Anrennen nichts, der Ausgleich wollte den Innerschweizern nicht mehr gelingen. Zwar verstand es der FCL in der zweiten Halbzeit, den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen. So gefährlich wie zu Beginn der Partie kam das Team von Markus Babbel aber nur noch selten vors Tor.

GC offensiv fast inexistent

Der Sieg für GC kam am Ende dennoch etwas glücklich zustande. Nach einer fulminanten ersten Hälfte fanden die Zürcher kaum mehr den Weg nach vorne und beschränkten sich nach der Pause auf die Verwaltung des Resultats. Der vermeintliche Ausgleich durch den eingewechselten Samed Yesil gut 10 Minuten vor Schluss wurde zudem wegen Abseits aberkannt – eine sehr knappe, aber wohl richtige Entscheidung.

Dabbur trifft - wer sonst

Munas Dabbur hatte die Partie für GC bereits in der 5. Minute perfekt lanciert. Zuerst liess die Luzerner Defensive Yoric Ravet zu viel Platz, ehe dieser den Ball dem Israeli zuschob. In bester Torjäger-Manier hämmerte Dabbur das Leder aus schier unmöglichem Winkel zum 1:0 unter die Latte und markierte bereits seinen 8. Saisontreffer.

Die Zuschauer im Letzigrund bekamen auch in der Folge einiges an Spektakel geboten. Dabbur, Caio und Ravet scheiterten gleich reihenweise an Keeper Zibung, ehe auch die Luzerner vermehrt den Weg in die Offensive fanden. Sowohl Marco Schneuwly per Kopf als auch Remo Freuler nach einem schönen Doppelpass brachten den Ball aber nicht im Tor der Zürcher unter.

Luzerns Serie der Ungeschlagenheit reisst

Während GC mit dem 7. Saisonsieg den 2. Tabellenplatz zwischenzeitlich festigte, musste das Team von Markus Babbel wieder einmal als Verlierer vom Platz. In den vergangenen sechs Partien waren die Innerschweizer zuvor ungeschlagen geblieben (vier Siege).

Sendebezug: Radio SRF 1, 17.10.2015, regelmässige Live-Einschaltungen