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Super League GC stösst Basel über Nacht vom Thron

Die Grasshoppers haben mit einem verdienten 2:0-Sieg bei Lausanne die Tabellenspitze übernommen. Die Zürcher dominierten das Schlusslicht nahezu nach Belieben, mussten sich aber bis zur erlösenden Führung durch Shkelzen Gashi gedulden.

Legende: Video Spielbericht Lausanne-GC abspielen. Laufzeit 04:12 Minuten.
Aus sportaktuell vom 12.04.2014.

In der 48. Minute war der Bann auf der Pontaise gebrochen: Die Gäste kombinierten sich über Caio und Munas Dabbur an den Sechzehner, wo Nzuzi Toko zu Shkelzen Gashi flankte, der zum 12. Mal in dieser Saison traf.

Es blieb einer der wenigen Höhepunkte einer auf mässigem Niveau geführten Super-League-Partie - die allerdings richtig Zündstoff in den Titelkampf bringt. So schieben sich die Grasshoppers über Nacht an Meister Basel vorbei, der am Sonntag in Sitten gastiert.

Das Warten auf den Führungstreffer

In der torlosen 1. Halbzeit hatte die Partie auf der Pontaise den erwarteten Verlauf genommen. Die nach 5 Meisterschaftssiegen in Folge selbstbewussten Grasshoppers drückten. Lausanne, das am letzten Wochenende eine möglicherweise vorentscheidende Niederlage im Abstiegskampf bezogen hatte (0:1 gegen Sion), beschränkte sich vornehmlich auf die Torverhinderung. Zwar brachten sich die Gäste einige Male in aussichtsreiche Abschlussposition, richtige Torgefahr vermochten die Zürcher aber zunächst nur selten zu entfachen.

Lausanne harmlos, Grasshoppers abgezockt

Nach der verdienten Führung der Grasshoppers entfaltete sich ein beschaulicher Ausklang der Partie. GC begnügte sich damit, das Resultat zu verwalten, die Lausanner Angriffsbemühungen erschöpften sich in ohne letzte Überzeugung vorgetragenen Vorstössen.

Für die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf reichte es den defensiv lange soliden, offensiv aber weitgehend inexistenten Waadtländern nicht. Schliesslich setzte Dabbur (85.) mit seinem 8. Saisontreffer den Schlusspunkt hinter einen verdienten, aber glanzlosen GC-Sieg.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Maxi602, Basel
    Leider spielen bei den Entscheidungen tatsächlich rationale Fakten einen Grund. Das finde ich schade, denn vor allem Hajrovic hätte grösste Chancen auf einen Platz in der CH-Nati gehabt. Bei ihm weiss ich definitiv nicht, warum er sich gegen die Schweiz entschieden hat. Man weiss nicht so genau, ob diese Spieler sich wirklich als Schweizer fühlen, glaube eher, dass sie die Schweiz toll finden, weil es ihnen hier gut geht. Sonst denken diese Secondos u. Immigranten eher negativ über die Schweiz
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    1. Antwort von Caio Aufdensetzer, Zürich
      Nein, Hajrovic hätte keine Chance auf einen Stammplatz gehabt. Denn mit Shaqiri spielt ein sehr starker und ebenso junger Spieler auf einer ähnlicher/ der gleichen Position. Ausserdem sah er vermutlich die Chance, mit Bosnien ebenfalls an der WM teilnehmen zu können. Aber es gibt eben verschiedene Ansichten zu diesem "Problem". Also lassen wir es einfach ruhen...
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    2. Antwort von GCZ 1886, Zürch
      Wieso sich Hajrovic gegen die Schweizer Nati entschieden hat kann ich Ihnen sagen. Weil unser lieber Herr Hitzfeld Ihn nie Aufgeboten hat hätte er Ihn in einem Qualispiel Spielen lassen hätte er danach für die Schweiz spielen müssen. Da er aber nur bei einem Freundschaftsspiel spielen durfte und danach nich mehr ging er eben zu Bosnien. So geht es ganz vielen Nati Spielern, wie auch einem Abrashi oder Gashi
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  • Kommentar von Maxi602, Basel
    Lieber Herr Audensetzer oder so, ich glaube meine Zeilen waren klar, ich rede nicht von Nachwuchsförderung (da sind Basel und GC gleich, da lebt die Schweiz von Nichtschweizern und das stört mich überhaupt nicht), sondern von Spielern im Kader, die Schweizer sind und sorry, ein Schweizer Pass heisst noch gar nichts, von denen gibt es bald 6 Millionen.... oder hat sich Gashi, Abrashi und wie sie alle heissen mit Schweizer Pass für die Schweiz entschieden??? Die Pàsse kommen automatisch hier.....
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    1. Antwort von Caio Aufdensetzer, Zürich
      Um bei ihrem Beispiel von Gashi und Abrashi zu bleiben: Bei beiden Akteuren handelt es sich um Immigranten bzw. Secondos, die hier in der Schweiz aufgewachsen sind. Klar sind das keine Eidgenossen, aber das ist ein Xhaka, Shaqiri oder so auch nicht. Der Entscheid für eine Nati ist als Doppelbürger definitiv kein leichter. Oftmals entscheiden schlussendlich vor allem aber rein rationale Fakten (wie Einsatzchancen und Konkurrenz). Zumindest bei I. Hajrovic und Abrashi war dies der Fall.
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  • Kommentar von H Helfenstein, Luzern
    Das war das letzte Mal, dass GC so viele Geschenke erhält. So kann man Basel nicht fordern. Einfach zu wenig !
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