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Super League GC trennt sich von Sportchef Rapic

Kurz vor Saisonende und mitten im Meisterrennen stellen die Grasshoppers ihren Sportchef Dragan Rapic frei. Dies, weil er Vorgaben des Verwaltungsrates nicht eingehalten habe.

Legende: Video GC trennt sich von Sportchef Rapic («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 00:14 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.05.2014.

Rapic - der jüngste Sportchef der Liga - kommentierte den unschönen Schlusspunkt seiner knapp zweijährigen Amtszeit nicht. Am Montagmorgen hatte der GC-Verwaltungsrat den Beschluss gefasst, den Vertrag mit Rapic aufzulösen.

VR-Präsident Stephan Anliker begründete den Schritt wie folgt: «Dragan Rapic ist den Vorgaben des Verwaltungsrats nicht gerecht geworden.» Ihm ist es scheinbar nicht gelungen, bei den Vertrags-Verhandlungen mit dem (Spieler-)Personal den gewünschten Kostenrahmen einzuhalten.

Wer Rapics Nachfolge antritt, ist noch nicht bekannt. Um die laufenden Geschäfte kümmert sich VR-Mitglied Heinz Spross in Absprache mit Trainer Michael Skibbe.

Unruhen dauern schon lange an

Im sportlichen Sektor deutete nichts auf den Eklat hin. Nach 34 Runden ist der Rekordmeister nur 4 Punkte hinter Leader Basel klassiert und hat sich die CL-Quali-Teilnahme gesichert.

Die Unruhe auf der Teppichetage dauert bereits länger an. Seit dem fluchtartigen Transfer von Uli Forte zu YB kam es immer wieder zu Eruptionen. Im letzten Dezember wurde VR-Präsident André Dosé freigestellt, nach dem Jahreswechsel trat der Kommunikations-Chef ab.

11 Kommentare

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  • Kommentar von D. Flückiger, Zürich
    Es ist einfach nur Schade! Aber ich kenne die Vorgehensweise von Anliker genau. Wie in der Wirtschaft (Schuldenabbau, gesund sparen und sportlich einen Scherbenhaufen hinterlassen)wird er den Verein reformieren und danach seinen Abgang bekannt geben. Leider funktioniert ein Verein nicht wie ein Unternehmen (nicht in der Schweiz). Ohne Erfolge und Perspektiven werden nie grössere Sponsoren den Weg zu GCZ finden. Ohne Risiken und (viel wichtiger) guten Leuten, hast du keine Chance!!
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  • Kommentar von maz hess, biel
    Offenbar wollte GC dem Kündigungsschreiben von Rapic zuvorkommen. Das mag menschlich nachvollziehbar sein. Die Frage - die sich aber stellt - ist ,wie konnte man einen Rapic, bei dem 100% seiner Transfers ein Erfolg waren, derart verärgern, dass er gehen wollte? Ein weiteres Problem ist nun, dass Skibbe und Gashi gehen werden.
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  • Kommentar von Kevin, Zürich
    Der Transfer von Dabbur und die Übernahme von Ben Khalifa sind kürzlich gelungene Geschäfte von Rapic. Warum er genau jetzt gehen muss, ist unverständlich. Die nächste Transferphase rückt an und ich glaube kaum, dass GC bis dahin einen würdigen Ersatz findet.
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