GC überrennt Lugano und setzt Höhenflug fort

Die Grasshoppers sind in der 4. Super-League-Runde zum 3. Sieg gekommen. Die Zürcher nahmen zuhause gegen Aufsteiger Lugano die gegnerischen Geschenke dankbar an und setzten sich mit 6:1 durch.

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Spielbericht GC - Lugano

6:31 min, aus sportaktuell vom 8.8.2015

Ein Blick auf die Tabelle lässt die Herzen der GC-Fans gleich aus mehreren Gründen höher schlagen. Zum einen liegt das Team von Coach Pierluigi Tami mit 9 Punkten aus 4 Spielen und dem besten Saisonstart seit 13 Jahren auf Platz 2. Zum anderen haben die Zürcher in dieser Saison bereits 16 Tore erzielt.

Lugano mit Fehlern – GC mit Blitzstart

Ihren offensiven Drang zelebrierten die Grasshoppers auch gegen Lugano. Allerdings erhielten sie dabei gleich mehrfach gütige Mithilfe der Tessiner. Beim Treffer zum 2:0 liess die Verteidigung Caio gewähren (41.); beim 3:0 liess sich Frédéric Veseli den Ball von Torschütze Shani Tarashaj abluchsen (45.). Und kurz nach der Pause verschuldete Lugano-Keeper Francesco Russo nach einem völlig verunglückten Rückpass einen Penalty, den Munas Dabbur zum 4:0 verwertete.

«  Es gefällt mir, dass meine Mannschaft so mutig spielt. »

Pierluigi Tami

Dabei hätte GC die Mithilfe der Luganesi gar nicht gebraucht, war der Auftritt der Gastgeber doch auch ohne Geschenke überzeugend. Wie gut es dem Rekordmeister derzeit läuft, zeigte der Spielbeginn. Bereits nach 26 Sekunden brachte Yoric Ravet sein Team mit dem ersten Angriff nach herrlicher Vorarbeit von Dabbur in Führung.

Tarashaj weiter in Torlaune

Dank grosser Effizienz und gegnerischen Aussetzern war die Partie dann bereits nach 48 Minuten entschieden. Zwar konnten die Luganesi dank einem verwandelten Penalty durch Mattia Bottani auch noch jubeln. Für den krönenden Abschluss sorgten dann aber wieder die Grasshoppers. Tarashaj mit seinem 5. Saisontreffer und Marko Basic trafen zum Schlussresultat.

Für GC-Trainer Tami fiel das Ergebnis zwar ein wenig zu hoch aus, dennoch zeigte sich der Tessiner überaus zufrieden: «5 Tore Differenz sind zwar ein bisschen viel. Aber es gefällt mir sehr, dass meine Mannschaft in der Offensive immer etwas probiert und sehr mutig spielt.»

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 08.08.2015, 20:00 Uhr