GC: Unter Skibbe die «gute Entwicklung stabilisieren»

GC hat letzte Saison mit dem Cupsieg und dem Vizemeistertitel überrascht. Für neue Impulse in der Spielzeit der Bestätigung soll Trainer Michael Skibbe sorgen, er folgt auf Uli Forte. Neben Skibbes Auftritt wird auch jener von Neuzuzug Johan Vonlanthen mit Spannung erwartet.

Mit dem Cupsieg, Rang 2 in der Meisterschaft und der daraus resultierenden Champions-League-Qualifikation hätten vor einem Jahr wohl auch die zuversichtlichsten GC-Fans nicht gerechnet. Doch unter Uli Forte entwickelte sich die junge Equipe zu einer Einheit und zauberte vorab in der Hinrunde gefälligen Fussball auf den Platz.

Skibbe als Wunschkandidat

Nach Fortes Abgang zu YB hat Michael Skibbe bei GC die Fäden in der Hand. Der 47-jährige Deutsche mit Bundesliga-Vergangenheit war der Wunschkandidat von Präsident André Dosé. Skibbe soll nun Fortes Arbeit weiterführen. Der Gelsenkirchner sagt bezogen auf die letzte GC-Saison: «Die Messlatte ist hoch und die Entwicklung war sehr gut. Dies gilt es nun zu stabilisieren.»

Vonlanthen als Wundertüte

Auf dem Transfermarkt suchten die Grasshoppers gezielt nach Verstärkung. Mit Steven Lang von Servette (Ende der Ausleihe) und dem klublosen Johan Vonlanthen holten die Zürcher nur zwei Spieler. Mit Sead Hajrovic läuft eine Testphase. Hohe Wellen warf Vonlanthens Verpflichtung. Der 27-Jährige bestritt seit Ende 2011 keinen Ernstkampf mehr. Bei der 8. Station will der Ex-Internationale seine Profi-Karriere neu lancieren.

Eingespielte Achse als Schlüssel

«Vonlanthens Qualitäten sind unbestritten», sagt Sportchef Dragan Rapic. Auch Trainer Skibbe ist überzeugt vom Offensivspieler: «Ich glaube, dass Johan bei uns zu einem Leader reifen kann.» Zuletzt präsentierte sich dieser in guter Verfassung. Vonlanthen selbst weiss: «Es ist eine Riesenchance für mich.»

Neben Steven Zuber, der zu ZSKA Moskau abgewandert ist, hat GC keine namhaften Abgänge zu verkraften. Die eingespielte Achse aus Keeper Roman Bürki, dem Innenverteidiger-Duo Stéphane Grichting/Milan Vilotic sowie Captain Veroljub Salatic sollte bestehen bleiben.

Langfristige Ziele als Vorgabe

Die Testspiel-Bilanz mit einem abschliessenden 1:1 gegen Düsseldorf fällt weitgehend positiv aus. Eine fixe Rangierung als Saisonziel gibt Dosé nicht vor. «Wir können und wollen noch besser werden», so der Präsident. Es sei das langfristige Ziel, Jahr für Jahr unter den ersten 3 bis 4 Teams spielen zu können. Dennoch denkt Dosé weiter: «Gelingt einem dies, kann man auch Titel gewinnen.»

Die GC-Trainer seit 2000

NameAmtsantrittAbgang
Michael Skibbe15.06.2013
Uli Forte21.04.201201.06.2013
Ciriaco Sforza11.07.200914.04.2012
Hanspeter Latour18.07.200730.05.2009
Krassimir Balakov12.02.200619.05.2007
Hanspeter Latour20.02.200511.12.2005
Alain Geiger15.02.200402.10.2004
Marcel Koller17.02.200202.10.2003
Hanspeter Zaugg15.07.200021.10.2001
Roy Hodgson05.08.199907.05.2000

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Auch in der Saison 2013/14 zeigen wir auf SRF zwei und im Livestream in jeder Super-League-Runde ein Spiel live. Den Auftakt macht am kommenden Sonntag die Partie zwischen St. Gallen und GC (ab 15:45 Uhr).