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Super League «Grobes Foulspiel» an Bürki: Nushi drei Spiele gesperrt

Wegen seines Tritts gegen den Kopf von GC-Keeper Roman Bürki ist Kristian Nushi vom Disziplinarrichter der Swiss Football League für drei Spiele gesperrt worden. Dem St. Galler wird ein «grobes Foulspiel» vorgeworfen. Und: Beim FC Luzern fallen zwei Spieler aus.

Legende: Video Zusammenstoss Bürki mit Nushi («sportaktuell», 16.2.2014) abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.02.2014.

Nushi hatte am Samstag im Heimspiel gegen die Grasshoppers in der 67. Minute den herauseilenden GC-Hüter Roman Bürki hart am Kopf getroffen. Bürki verlor das Bewusstsein, musste minutenlang auf dem Platz gepflegt und danach ins Spital gebracht werden.

Schiedsrichter Alain Bieri verwies Nushi des Feldes - nur 9 Minuten nach dessen Einwechslung. Nun muss der 31-Jährige drei Spiele zuschauen. St. Gallen kann gegen die Sperre seines Offensivspielers innert zwei Tagen Beschwerde einlegen.

Thiesson und Sarr fehlen dem FC Luzern

Der FC Luzern muss mehrere Wochen auf Aussenverteidiger Sally Sarr und Mittelfeldspieler Jéome Thiesson verzichten. Beide Spieler verletzten sich am Samstag beim 3:2-Sieg gegen den FC Aarau.

Sarr riss sich die Bizeps-Sehne im linken Oberschenkel, der Senegalese muss rund zwei Monate pausieren. Ebenfalls rund zwei Monate fällt Thiesson nach seinem Innenbandriss aus.

Freuler wechselt zum FCL

Ausserdem gaben die Innerschweizer die Verpflichtung des U21-Internationalen Remo Freuler bekannt. Der 21-jährige Mittelfeldspieler, der zuletzt in der Challenge League beim FC Winterthur spielte, unterzeichnete einen Vertrag bis Sommer 2017.

22 Kommentare

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  • Kommentar von M.B, Burgdorf
    Ich bin wie C.S aus Zürich völlig gleicher Meinung. Klar keine Absicht, keine rote Karte und keine Spielsperre!!! Seht euch das Video ohne Vorurteile mal richtig an! Die Situation entsteht eindeutig aus dem Spiel heraus. Basta.
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  • Kommentar von Dimitry Blaser, Bern
    Was ich am Verband einfach nicht begreife ist, dass ein solches Foul mit 3 Spielsperren geahndet wird, aber ein Xhaka bei Basel weiterhin Holz hacken darf. Zuerst beendet er Gerndt's Saison auf brutalste Weise (erhält nur Gelb) und dann eine Woche später kickt er einem Sion Spieler das Gesicht blutig (wieder nur Gelb). Für mich ein klarer Fall von Korruption.
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    1. Antwort von j. waser, zumikon
      sagt ihnen den sogenannten "Baselbonus" was?
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  • Kommentar von C.S., Zürich
    Spiele selbst seit 40 Jahren Fussball und bin seit Kindesalter GC-Fan. Fakt ist, Nushi trifft Bürki am Kopf, aber es ist keine Bewegung gegen den Kopf zu sehen, sondern entsteht durch die Fallrichtung von Bürki und die Laufrichtung von Nushi. Für mich NIE eine rote Karte ! Drei Spielsperren unverständlich (wohl automatische Folge der roten Karte durch Schiri). Man muss sich die Szene im Originaltempo anschauen (nicht in Zeitlupe) - es sind Sekundenbruchteile. Hier kann keine Absicht vorliegen.
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