Herrlicher Treffer knickt Genfer Hoffnungen

Super-League-Schlusslicht Servette hat es in der 20. Runde gegen den FC Thun verpasst, den Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze zu verkürzen. Der Thuner Mittelfeldspieler Renato Steffen konnte in der 81. Minute zum 1:1-Endstand ausgleichen.

«Man of the Match» Renato Steffen belohnte sich, den FC Thun und Trainer Urs Fischer bei dessen Heimdebüt für eine engagierte Vorstellung. Der 21-jährige Mittelfeldspieler fasste sich in der 81. Minute ein Herz und traf aus rund 20 Metern herrlich zum 1:1 in die hohe Ecke. Es war der 2. Super-League-Treffer für den Aargauer im 9. Spiel. «Er hat das fantastisch gemacht», freute sich Thun-Trainer Urs Fischer.

Fournier: «Es fehlt etwas»

So ärgerlich der Treffer für Servette sein mag, so verdient war er für die Berner Oberländer. Sie bestimmten das Spielgeschehen über weite Strecken. Der Gegentreffer in der 38. Minute war aus heiterem Himmel gefallen: Nach einem Konter zwang Servette-Captain Laglais Kouassi Thun-Keeper Guillaume Faivre zu einer Parade, den Nachschuss verwertete Geoffrey Tréand abgeklärt.

«Bei uns fehlt etwas in der Offensive», analysierte Servette-Trainer Sébastien Fournier nach dem Spiel treffend. Seine Spieler hatten weitgehend harmlos agiert. «In unserer Situation fehlen diese 2 Punkte natürlich, das ist bitter.» Der Rückstand der Genfer auf den rettenden 9. Platz der Thuner beträgt weiterhin 7 Punkte.