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Super League Hyypiä ist nicht mehr FCZ-Coach

Sami Hyypiä hat dem Team nach dem 0:4-Debakel gegen Lugano die Vertrauensfrage gestellt. Die Mannschaft des FCZ sprach sich für einen neuen Trainer aus.

Legende: Video Keine Erfolgsstory: Hyypiä und der FCZ abspielen. Laufzeit 2:01 Minuten.
Vom 12.05.2016.

Der FC Zürich bestreitet den Abstiegskampf in den verbleibenden 3 Runden der Super League mit einem neuen Coach. Sami Hyypiä stellte der Mannschaft am Tag nach dem 0:4-Debakel gegen Lugano die Vertrauensfrage. Das Team kam zum Schluss, dass durch einen Trainerwechsel neue Impulse gesetzt werden könnten, schreibt der FCZ in einer Medienmitteilung.

Legende: Video FCZ-Medienchef Lienhart zur Vertrauensfrage abspielen. Laufzeit 0:28 Minuten.
Vom 12.05.2016.

Der Finne hatte offenbar bereits unmittelbar nach dem Spiel seinen Rücktritt angeboten. Präsident Ancillo Canepa bewegte ihn aber dazu, eine Nacht darüber zu schlafen.

Hyypiä hatte sein Amt bei den Zürchern am 31. August 2015 als Nachfolger des entlassenen Urs Meier übernommen. Das Debüt gab er in der 8. Runde beim 3:3 gegen den FC Thun. Der Vertrag des 42-Jährigen wäre noch bis Sommer 2017 gelaufen.

Magere Bilanz und Verzicht auf Cupfinal

In 26 Meisterschaftsspielen feierte der FCZ nur 5 Siege unter Hyypiä. Zuletzt kassierten die Zürcher 4 Niederlagen in Folge und blieben 7 Mal ohne Sieg. Auf ein Highlight am Saisendende verzichtet Hyypiä nun freiwillig: Am 29. Mai spielt der FCZ im Cupfinal gegen Lugano. Wer den FCZ bis Ende Saison betreut, steht noch nicht fest.

Legende: Video FCZ-Debakel gegen Lugano abspielen. Laufzeit 3:14 Minuten.
Vom 11.05.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.5.2016, 20:00 Uhr.

58 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Borer, Auenstein
    Wenn es eine Mannschaft verdient hätte abzusteigen, dann diese. Es ist ja so einfach das eigenen Versagen auf den Trainer zu schieben. Da hat jede Mannschaft in der 4. Liga mehr Biss im Abstiegskampf. Hätte die Mannschaft gegen Lugano so gespielt wie gegen Basel, so hätte sie das biedere Lugano geschlagen. Aber vielleicht spielt ja die letzten Spiele der Präsident im Sturm und seine Gattin im Tor mit und rettet so den Ligaerhalt.
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  • Kommentar von Andreas Gauch, Arth
    Es geht nicht um den Trainer. Im Spiel gegen Lugano konnten sie nicht mal den Ball auf fünf Meter einander in die Beine spielen. Das hat mit Einstellung zu tun. Jetzt würde ich mit klaren Ausgangslagen zu den Spieler gehen und ihnen die Hälfte vom Lohn Rückfordern, wenn sie absteigen. Zudem Einzelgespräche führen und fragen was die Kinder haben, das sie ihre Leistung in einem solchen Moment nicht bringen.
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  • Kommentar von Felix Winter, Bern
    Der Präsi spricht dem Trainer das Vertrauen aus, und die Spieler machen das Gegenteil und "feuern" den Trainer. Wie soll sich da der Präsi fühlen ... Hoffentlich müssen die Spieler selber jetzt einen neuen Trainer suchen.
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    1. Antwort von Philipp Borer, Auenstein
      Ein sehr Führungsstarker Präsident der Herr Canepa. Verstünde er etwas von Führung hätte er sich in der Kabine vor seinen Trainer gestellt und den Spielern gehörig seine Meinung mitgeteilt. Was gegen Lugano gespielt wurde war reine Arbeitsverweigerung und nichts anderes. Das sind sehr gut bezahlte Profis, denen anscheinend im Abstiegskampf das Herz in die Hose sinkt. Es ist zu hoffen, dass nicht für einmal der arrivierte Club den Kopf aus der Schlinge ziehen kann, sondern die beiden Underdogs.
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