Zum Inhalt springen

Super League Kein Sieger in intensivem Spitzenkampf

Der Spitzenkampf der 16. Super-League-Runde zwischen YB und Basel hat keinen Sieger hervorgebracht. Die beiden Teams trennten sich in einer attraktiven und intensiven Partie 2:2.

Legende: Video Zusammenfassung YB - Basel («sportpanorama») abspielen. Laufzeit 5:20 Minuten.
Aus sportpanorama vom 01.12.2013.

YB hat es durch das 2:2-Unentschieden gegen Basel verpasst, punktemässig zum Leader aufzuschliessen. Der Meister führt die Super-League-Tabelle nun 3 Punkte vor dem Trio YB, GC und Luzern an.

1. YB-Treffer für Gajic

Die beiden Teams begegneten sich in einer attraktiven Partie auf Augenhöhe. Intensive Zweikämpfe und schnelles Umschalten von Defensive auf Offensive prägten das Spielgeschehen. Nach 10 Minuten hatte Raphael Nuzzolo, der auffälligste Berner Akteur, das 1:0 auf dem Fuss. Doch der 30-Jährige scheiterte alleine vor Yann Sommer.

Legende: Video Interview mit Murat Yakin abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Vom 01.12.2013.

Bis auf einen missglückten Abschluss von Valentin Stocker tauchten die Gäste kaum gefährlich vor dem YB-Gehäuse auf. In der 38. Minute wurde Nuzzolo von Arlind Ajeti im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Milan Gajic mit seinem 1. Saisontreffer für die Berner souverän.

Salah dreht Partie innert 4 Minuten

Doch die Berner Freude währte nur kurz. 2 Minuten später wurde Mohamed Salah herrlich angespielt, der Ägypter umkurvte Marco Wölfli und schob zum Ausgleich ein. Eine Minute vor dem Pausenpfiff doppelte der Ägypter sogar nach: Die YB-Verteidigung brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Salah bedankte sich mit seinem 2. Treffer.

Kubo sichert den Punkt

In der 2. Halbzeit flachte die Partie keinesfalls ab, Basel zog sich aber mehr zurück und überliess YB das Spieldiktat. Nach gut einer Stunde nutzte das Heimteam die Feldüberlegenheit aus und kam zum verdienten Ausgleich. Der eingewechselte Yaya Kubo hämmerte den Ball unhaltbar für Sommer ins Netz.

«Es ist schade, dass wir nach der Führung nicht offensiver unsere Chancen gesucht haben», sagte Basel-Coach Murat Yakin nach dem Spiel. «Der Gegner kam nach der Pause besser auf und wir wurden defensiv nachlässiger.» Mit dem Unentschieden könne er aber gut leben, so Yakin weiter.

Legende: Video Interview mit Uli Forte abspielen. Laufzeit 0:44 Minuten.
Vom 01.12.2013.

YB kann gegen Basel nicht gewinnen

Das Remis geht sicherlich in Ordnung, dürfte YB aber etwas mehr schmerzen. Denn für die Berner wäre in dieser Partie durchaus mehr als nur ein Punkt dringelegen. Das sah auch YB-Trainer Uli Forte so: «Wir haben mehr für das Spiel getan. Angesichts unserer Chancen hätten wir heute mehr herausholen können.»

So aber warten die Young Boys nun mittlerweile seit 6 Partien auf einen Sieg gegen den FCB, zuhause sogar seit über 4 Jahren. Basel seinerseits konnte die Tabellenführung ohne zu gewinnen ausbauen.

26 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Lexx, Basel
    Ich finde es faszinierend, dass sowohl die Kommentatoren von SRF wie auch viele Leute hier z.Bsp. YB forever nicht sehen, dass Ajeti beim Penalty von YB den Ball zwar nur sehr knapp berührt aber er berührt ihn. Dementsprechend ist dies kein Penalty wenn wir von fehlentscheiden reden wollen. Dies ist für den Schiedsrichter sehr schwer zusehen, da man es auch erst in der Zeitlupe wirklich sieht. Die Regie scheint es bemerkt zu haben. Es kamen ca. 10 Wiederholungen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Das Foul kommt zuerst und dann berührt er (vielleicht!) mit der Fussspitze den Ball noch ganz, ganz leicht, ohne ihm eine Richtungsänderung zu geben. Auch nach der 10. Wiederholung ist es immer noch ein Foul, sorry. Ein Foul wird nicht plötzlich zu einer regulären Attacke, nur weil sie von einem Basler Spieler kommt. Ein Foul bleibt ein Foul. Hier also für einmal kein Fehlentscheid.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Es ist wirklich schwierig zu sehen, insbesondere in der Live-Situation. Nuzzolo legt sich den Ball vor und es kommt zu einer leichten Richtungsänderung des Balles. Diese kann durch Nuzzolo oder durch Ajeti, eventuell auch nacheinander durch beide zustande gekommen sein. Nuzzolo fällt jedenfalls erst im Anschluss an die etwaige zweite Ballberührung durch Ajeti. Der Entscheid ist weder richtig noch falsch, sondern ist in der Live-Situation schlicht nicht korrekt zu leisten!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Fabio Del Bianco, Spiez
      Gott sei Dank, hat das auch noch jemand anderes gesehen. Dachte schon ich sei bescheuert. Doch den Penalty muss der Schiri trotzdem geben, denn das KANN er NICHT sehen. Vor allem aber eins; das Unentschieden geht vollkommen in Ordnung. Beide wurden für ein sehr gutes Spiel mit einem Punkt belohnt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Herr Tumpf, Schweiz
      Man kann es auch live sehen, da der Ball eine Richtungsänderung erfährt. Aber von nem Schiedsrichter verlangen zu wollen, dies zu sehen ist natürlich absurd. (@Bolder: die Richtungsänderung ist genau dann als Ajeti den Ball spielt, somit Fall eigentlich klar) Was mich doch eher stört, ist dass dies von den Kommentatoren schlicht weggeredet wird. Ich verstehe ja, dass man auf die Schiedsrichter in SRF Rücksicht nimmt und schätze das auch. Tatsachen zu verdrehen tut aber diesen auch kein Gefallen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Thomas Meier, Olten
      Obwohl Ajeti den Ball noch vor dem Foul berührt, ist es für mich ein Foul. Die Regel, dass es kein Penalty sei, weil er den Ball unwesentlich berührt hat, ist doch Irsinn. Nuzzolo wäre im Ballbesitz geblieben, auch nach der Ballberührung von Ajeti, und dies hat Ajeti verhindert indem er Ihn umgerissen hat. Daher für mich trotzdem ein klarer Elfmeter.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    6. Antwort von M. Bolder, Muhen
      @Meier: In welchen Regeln steht geschrieben, dass ein Tackling nur dann korrekt ist, wenn der Ball für den angreifenden Spieler danach nicht mehr erreichbar ist? Aber wie gesagt: Das Ganze ist Haarspalterei. Für einen Schiedsrichter ist unmöglich korrekt zu beurteilen, was selbst bei mehrfachem Studium der Zeitlupe schwer zu sehen ist. Insofern ist der Elfmeter, wie bereits Fabio Del Bianco schrieb, absolut nachvollziehbar und so gesehen auch die richtige Entscheidung.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    7. Antwort von Thomas Meier, Olten
      @Bolder: Ich weiss, dass diese nicht geschrieben steht, deshalb schrieb ich, dass dies Irsinn sei. Der Entscheid ob Foul oder nicht, liegt im Ermessen des Schiedsrichters. Und ich finde er hat richtig reagiert. Denn es steht auch nicht geschrieben, das ein Tackling, bei dem er zuerst den Ball berührt ein korrektes sein muss. Das liegt beim Schiri... Denn hier hat die Berührung beinahe keinen Einfluss, die Chance wurde hauptsächlich verhindert durch das Foul.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    8. Antwort von M. Bolder, Muhen
      @Meier: Ich denke, ich verstehe ungefähr, was Sie meinen. Auch ich finde ja in diesem Fall den Penalty absolut vertretbar. Sie unterstellen aber, dass ein Foul geschehen sei, obwohl es vielleicht keines war. Zudem wird auch durch ein "korrektes" Tackling in erster Linie eine Chance verhindert. Wozu sonst sollte man als Verteidiger versuchen, dem angreifenden Spieler den Ball wegzuschlagen? Eine böse Absicht kann Ajeti jedenfalls nicht unterstellt werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Wenn ich alle diese Fachkommentare lese bin ich froh nicht Schiri zu sein!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Also als "Fachkommentare" will ich meine Beiträge nicht verstanden wissen. Was ich schreibe, ist emotional und oft gelb-schwarz gefärbt. Das gebe ich zu. Den Schiedsrichtern unterstelle ich zumindest den guten Willen, ihr Bestes zu geben. Genau für strittige Szenen hat man je diese Refs. Niemand erwartet Fehlerlosigkeit - dafür aber Gleichbehandlung Entschlossenheit und Gradlinigkeit. Dann kann man über manches hinwegsehen und es fällt leichter, Unverständliches sportlich zu akzeptieren.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von H. Frühling, Bern / Zürich
      Dabei die Regeln ja so einfach: Pfeift der Schiri, ist es.... pfeift er nicht, ist es halt nicht. Und da ja doch jeder zu jeder Kleinigkeit eine eigene Meinung hat, ist die Meinung des Schiri durchschnittlich immer richtig. Was soll's, ist doch sowieso Schnee von gestern....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Hans Koller, Basel
      Einigen wir uns doch darauf, dass das 2:2 in Ordnung geht. Im Moment zählt nur das Schalke Spiel. Wintermeister egal. Le Mont müssen wir auch mit der B Elf besiegen. GC wird heikel mit dem Schalke Spiel vor Augen. Wäre mit 3 Punkten aus dem GC und Luzern Spiel zufrieden, aber besser 4. Die Meisterschaft wird eh erst im letzten Viertel entschieden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    @Tumpf: Bei Stocker war es klar, er hat sich - als der Ball schon nicht mehr zu erreichen war - noch in bewährter und für Valentin typischer Manier in den Gegner hineingedreht und versucht, einen Penalty herauszuholen. Das ist zwar nicht edel, aber legitim und gehört zum Geschäft. Eine gewisse Schlitzohrikeit sei ihm verziehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen