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Super League Kein Zutritt für die FCZ-Fans in Aarau

Beim Super-League-Spiel am Samstag auf dem Aargauer Brügglifeld bleibt der Gästesektor geschlossen. Aufgrund akuter Sicherheitsbedenken verbietet die Polizei den FCZ-Fans den Einlass.

Legende: Video Eine drastische Vorsichtsmassnahme abspielen. Laufzeit 2:55 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 23.04.2015.

In einer Medienmitteilung schreibt die Aargauer Kantonspolizei: «In jüngster Vergangenheit zeigten sich Risikofans des FC Zürich bei Spielen ihrer Mannschaft mehrfach für gewalttätige Ausschreitungen grösseren Ausmasses verantwortlich.»

Aus diesem Grund sei die Sicherheit rund um die Partie FCA - FCZ infrage gestellt. Nach einer umfassenden Beurteilung greift die Polizei zu einer rigorosen Massnahme und wird am Samstag, 17:45 Uhr, den Gästesektor nicht öffnen. Der Entscheid sei in Absprache mit dem aargauischen Polizeidirektor gefällt und dem Aargauer Klub heute mitgeteilt worden.

Der FCZ bedauert den Entscheid aus sportlichen Gründen und kommentiert ihn wie folgt: «Er trifft vor allem alle diejenigen Fans, die sich korrekt verhalten und ihren Klub unterstützen wollen.» Andererseits hätten die Ausschreitungen in Basel zu einer neuen Risikoanalyse bei den Sicherheitsverantwortlichen geführt.

Eine Weisung und eine Warnung

Der FCZ ist der Ansicht, dass «die sogenannten Fans» durch ihr skandalöses Verhalten am Spiel in Basel die Kurvensperre in Aarau provoziert haben. Deshalb ruft er die Betroffenen dazu auf, die Verfügung der Kantonspolizei Aargau zu befolgen, um «zur Beruhigung der Fanszene» beizutragen.

Die Kantonspolizei Aargau ruft derweil Anhänger des FC Zürich dazu auf, von einer Anreise an den Spielort abzusehen. Die Kantonspolizei ist bereit, nötigenfalls gegen Störer vorzugehen und diese strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 23.04.2015 16:06 Uhr

23 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Fuchs, Bern
    Wenn ich hiier die Kommentare lese, dann widerspiegelt dass die "Geht-Mich-Nichts an" Mentalität der Klubs und des Fussballverbandes. Die Politik hat reagiert und mit dem Hooligan-Konkordat (das übrigens in Basel nicht gilt) sind solche Massnahmen möglich. Bleibt zu hoffen, dass sich die Klubs und der Fussballverband endlich Verantwortung übernehmen. Ein Bravo an die Aarauer Polizei für ihren Mut.
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  • Kommentar von Daniel Frei, Lupfig
    Wegen einem kleinen Haufen von ZH-Chaoten/Idio..... muss die grosse Mehrheit der Fans zuhause bleiben. Auf dem TV wird der Match live übertragen für Fr. 3.50.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Das etwas "gemacht" wird, war abzusehen. Doch diese Massnahme zeigt auch ein wenig, wie hilflos und ohnmächtig man gegenüber der Situation als solches ist. Leider ergibt das folgende Tatsache; das Problem bleibt und die "Chaoten" bleiben. Ich muss ehrlicherweise auch zugeben, ich habe auch KEINE Lösung welche Besserung versprechen würde.
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