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Super League Kleiner Aussetzer auf der Zielgeraden

Der FC Basel hat es drei Runden vor Schluss verpasst, vorzeitig Meister zu werden. Von Panik ist beim FCB nach der deutlichen Niederlage im Stade de Suisse gegen YB aber wenig zu spüren. Noch bleiben dem Titelverteidiger zwei Matchbälle.

Die Spieler des FC Basel lassen nach dem Schlusspfiff die Köpfe hangen und trotten in die Garderobe.
Legende: Hängende Köpfe bei Basel Am Donnerstag bietet sich dem Titelverteidiger die zweite Chance den Meistertitel zu holen. EQ Images

Es wäre alles angerichtet gewesen. Am Sonntag hätte der FC Basel in Bern seinen 5. Meistertitel in Serie feiern wollen. Doch dazu kam es - vorerst - nicht. Gleich mit 1:3 unterlag das Team von Murat Yakin den stark aufspielenden Berner Young Boys und verpasste es damit, von der Steilvorlage von GC (0:4 gegen Aarau) zu profitieren.

«Wir haben an diesem Wochenende verloren, GC hat verloren. Soweit ist nichts passiert, wir können immer noch in Aarau Meister werden», so die nüchterne, aber gewohnt selbstsichere Analyse von FCB-Captain Marco Streller.

Basel setzt auf Spiel gegen Aarau

Auch bei Fabian Frei hielt sich die Enttäuschung über den verpassten vorzeitigen Titelgewinn in Grenzen. «Wir haben noch zwei Matchbälle und ich bin überzeugt, dass wir einen davon verwerten werden», sagte der 25-jährige Ostschweizer nach der YB-Niederlage.

Die erste Gelegenheit bietet sich den Baslern bereits am Donnerstag in Aarau. Zwei der bisherigen drei Begegnungen gegen den Aufsteiger entschied der FCB in dieser Saison deutlich für sich (5:0 und 3:1) und musste sich nur einmal mit einem Unentschieden (1:1) begnügen. Trotzdem: Der Tabellenachte aus dem Kanton Aargau ist seit 3 Spielen ungeschlagen und überzeugte am Wochenende mit dem 4:0-Sieg gegen GC auf der ganzen Linie.

Ausrutscher in Bern - Böse Erinnerungen an 2006

«Aarau hat zurzeit einen guten Lauf, sie haben allgemein eine gute Saison gezeigt», so FCB-Trainer Yakin mit Blick auf die Partie. «Für uns gilt es jetzt, uns gut auf das Spiel vorzubereiten und bis zum Schluss durchzuziehen.»

Obwohl kaum jemand damit rechnet, dass Basel den Meistertitel noch aus der Hand gibt, dürften beim Titelverteidiger Erinnerungen an 2006 wach geworden sein. Vor 7 Jahren präsentierte sich die Ausgangslage für Basel ähnlich. Damals betrug der Vorsprung des FCB auf den zweitplatzierten FC Zürich 2 Runden vor Schluss 6 Zähler. Mit einer 2:4-Niederlage in Bern und der verlorenen «Finalissima» gegen den FCZ gab Basel den sicher geglaubten Meistertitel bei letzter Gelegenheit doch noch aus der Hand.

Legende: Video «Fussball: Stimmen zu YB - Basel» abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus sportpanorama vom 11.05.2014.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Fabrice, Basel
    Basel wurde nicht bevorzugt, als Fan sieht man einfach nur die Fehler die gegen die eigene Manschaft entschieden werden. Dazu die ewige heulerei um Stocker nervt, aber die fehlentsheide wie der fürr Hyka ist sowieso jedem egal, weil es für Luzern war. Und das mit den "neutralen" Zuschauern gibt es in der schweiz nicht entweder Fcb fan oder hater. Seit mal dem Fcb dankbar für seine jahrliche Erfolge ohne ihm würde der Ch-meister in der EL-Quali spielen und nicht direkt in die CL kommen.
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