Lausanne ist gerettet - Servette steigt ab

Servette steigt nach nur zwei Jahren wieder in die Challenge League ab. Die Genfer haben in der 35. Super-League-Runde ihre letzte Chance vergeben und gegen Tabellen-Nachbar Lausanne aufgrund einer desaströsen 1. Halbzeit mit 0:3 verloren.

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Zusammenfassung Lausanne - Servette («sportlive»)

3:19 min, vom 29.5.2013

Die Saison hatte für Servette gar in der Europa-League-Qualifikation begonnen - ihr Ende fand sie nun mit einer 0:3-Klatsche gegen Erzrivale Lausanne. Der 17-fache Schweizer Meister, der seit längerem mit finanziellen Problemen kämpft, muss damit nach nur zwei Jahren den Gang in die Challenge League antreten.

«Neuanfang» mit Fournier

In der zweithöchsten Liga können die Genfer nach einer völlig verkorksten Spielzeit mit nur 6 Siegen in 35 Spielen einen Neuanfang wagen: Mit Trainer Sébastien Fournier war schon vor einiger Zeit eine weitere Zusammenarbeit beschlossen worden. Anstelle der Genfer steigt der FC Aarau in die Super League auf.

Doppelpack von Roux

Im «Spiel der letzten Chance» gegen Lausanne war Servette von Beginn an zwar bemüht und kam dem 1:0 nach 42 Sekunden durch einen Lattenschuss von Geoffrey Tréand bereits sehr nahe. Doch die Waadtländer schlugen gleich bei ihrer allerersten Chance zu: Nach einer herrlichen Flanke von der linken Seite setzte sich Jocelyn Roux in der 9. Minute im Kopfball-Duell gegen Marcos De Azevedo und Jérôme Schneider durch und markierte das 1:0 für Lausanne.

In der 26. Minute konnte Roux aus kurzer Distanz nachdoppeln und seinen 4. Saisontreffer erzielen - wieder war die Genfer Abwehr nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe. Und spätestens nach dem Kopfball-Treffer durch Verteidiger Sébastien Meoli (31.) zum 0:3 bestanden über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr.